die Lyrik-Wiese
Blumenwiesen => Drum Ehrlichkeit und Edelweiß => Thema gestartet von: a.c.larin am September 28, 2013, 18:40:15
-
Im Kopf, da hat man so Gedanken,
sie fangen an hinterm Gesicht -
und wenn sie sich auch noch so ranken:
Gedanken denken sieht man nicht!
Das Hirn ist eine Schaltzentrale,
die schaltet ständig, Tag und Nacht,
das Knifflige wie das Banale
wird alles vom Gehirn bewacht.
Verdauen, Atmen, Blutkreislaufen,
Erfrieren , Schwitzen, bös Gesicht,
das Baby wickeln, Haare raufen,
der Hand befehlen: Schreib Gedicht!
Und während wir vermeintlich lenken,
lenkt unerkannt uns noch viel mehr:
Wir sind nur Film auf trüben Ränken,
weil untendrunter irgendwer,
den wir in Wahrheit gar nicht kennen,
das meiste anstellt – unbewusst!
ES lässt uns lieben, lachen rennen,
nach dem Prinzip von Qual und Lust.
So macht’s der Hund, so macht’s das Kätzchen,
und nur der Mensch als einzig Vieh
hat oben drin ein schmales Plätzchen
sich auch zu fragen: Bitte – wie????
Jahrmillionenlanges Reifen,
das lacht sich in uns selber aus.
ES gibt uns frei, um zu begreifen:
Wir sind nicht Herr im eignen Haus!
-
Liebe Larin,
abgesehen von einem fehlenden Komma (tztztz!!):
Sigmund läßt mit seiner Pyramide grüßen:
Ich
Über-Ich
Es
und auch die andern Phyllosofen klatschen Beifall!
Klassengruß
von
Cyparis
-
Au weh,
wo fehlt der böse Strich?
Zu blöd gemacht! sagt Über-Ich.
Is wurscht, sagt widerspenstig ES.
Das ICH, vermittelnd, sagt: ICH les......
Danke fürs Begutachten!
lg, alrin