Liebe Administration
Mit der Bitte meinen (Beitrag) " Kein schöner Land?" zu löschen.
Grund: mangelhaft!
Ich wünsche ein schönes Wochenende.
Ganz Herzlichen Gruß
Phönix-GEZ-frei
Da brach hervor der Reiser ...
An altem Stamme.
Und Ahnen gleich,
wie Feuerwände,
seinerzeit -
Ins Land sich brannten.
So dachten sie im Fegefeuer,
aus Angst, zur Läuterung -
Bereit? Ein Teil Himmel voll
mit Christbaum Schmuck.
Dort unten, im Cellarius,
gebar sie nicht schon Neues,
Leid? Kein Wein!
Wo bebend erd und Körper
stark erschütterten – Lichte suchend?
Und Schreie – bis ins tiefste Mark.
“So fressen,
sich die Ratten satt im unterst,
wie zuoberst. Wie Mittelalterliche
Pest, die Leere, letzte Stätte ließen,
hungernd und doch lebenstoll,
ins nächste Unglück schreitend?“
Es brannte, brennt noch immer.
So schön der Stimme Klang,
hör ich nicht weit, Sirenen wieder schwellen,
da Waagenlose, nicht Mitte findend,
in meinem sogenannten, Vaterland.
Hi, Phönix!
Du bist ja sicher nett und so, und du schreibst freundlich zu meinen Gedichten, aber ich muss das jetzt mal loswerden, auch wenn ich hinterher ein schlechtes Gewissen habe:
Mal offen gefragt: Machst du eigentlich extra so viele offensichtliche Rechtschreibfehler - oder bist du nur schlampig?
Oder schaffst du es einfach nicht, auch nur einen einzigen orthografisch und gramatikalisch richtigen Satz mit klarer Aussage zu formulieren? Bitte nicht bös sein, aber seit ich deine Texte und Kommentare lese, frage ich mich das.
Ganz abgesehen davon, dass du - Absicht oder nicht? - oft wenig Gefühl für Rhythmus und Gleichmaß in Sprachmelodie und Versmaß zu haben scheinst...aber das ist möglicherweise subjektiv empfunden, weil ich zu "moderner" Lyrik keinen Bezug finde.
Gehen wir mal diesen Text durch:
Da brach hervor der Reiser Wozu hier Punkte? Wozu eine Leerzeile danach?
an altem Stamme. Nach Punkten oben (...) ist es trotzdem noch derselbe Satz. Also klein weiter. Besser lesbar: "am alten Stamme."
Und Ahnen gleich,
die wie Feuerwände Kein Komma am Zeilenende hier. (Das "die" entweder hier oder weiter unten: "wie Feuerwände, die seinerzeit // ins Lan sich brannten.")
seinerzeit Wozu hier ein Bindestrich?
ins Land sich brannten. Klein beginnen im Satz.
So dachten sie im Fegefeuer,
aus Angst zur Läuterung bereit. Keine Kommata, "bereit" klein. Soll es eine Frage sein, wäre schon in Z1 anders zu beginnen: "Dachten sie so im Fegefeuer, aus Angst zur Läuterung bereit?"
Ein Teil Himmel voll
mit Christbaumschmuck. Zusammen!
Dort unten, im Cellarius,
gebar sie nicht schon Neues, Wer sie? Zusammenhanglos. Besser: " nicht schon neues Leid?" Ohne Komma. "Neues" und "Leid" so direkt aneinanderzuhängen ist unschön und irreführend.
Leid? Kein Wein! Was soll nun der Wein? Kein roter Faden, keine klare Beschreibung der (vorhandenen?) Zusammenhänge.
Wo bebend Erd und Körper "Erd(e)" groß!
stark erschüttert wurden – Lichte suchend? Erde und Körper WERDEN erschüttert - Passiv! Oder: "einander erschütterten" - das ginge noch. Und "Lichte" (lyrisch für Lichtung!)? Da müsste, wenn dies gemeint war, ein unbestimmter Artikel dazu: "Eine Lichte suchend?" Ansonsten: "Licht" - ohne "e", oder "Lichter"!
Und Schreie – bis ins tiefste Mark.
“So fressen sich die Ratten satt Kein Komma, und warum so unsinnig abgeteilt?
im http://Untersten, wie zuoberst. "Das Unterste" bitte, hauptwörtlich gebraucht, also groß.
Wie mittelalterliche Eigenschaftswort, also klein!
Pest, die Leere, letzte Stätte ließen, Unsinnige Zeile. Worauf bezieht sich "ließen"? Was ist mit "letzte Stätte" gemeint? Das fügt sich nicht, sorry. Sinnvoll wäre: "wie ... Pest, die leere Stätten hinterlässt,"
hungernd und doch lebenstoll Hier besser kein Komma - der Satz geht direkt weiter.
ins nächste Unglück schreitend?“ Warum die Str. in direkter Rede? WER spricht, und Was will er sagen? Der Kontext fehlt.
Es brannte, brennt noch immer.
So schön der Stimme Klang. Besser Punkt. Danach beginnt eine neue Sinneinheit.
Hör ich nicht von weit(her)
Sirenen wieder schwellen, Das Komma hier macht überhaupt keinen Sinn! Zeile besser abteilen.
da Waagenlose, nicht Mitte findend Kein Komma am Zeilenende. "Da Waagenlose"...WAS? Da fehlt ein ganzer Satzteil hinten dran, der das "da" weiterführt, zB:
in meinem sogenannten Vaterland, Kein Komma nach "sogenannten".
um Gnade heulen und Gewichte. Hiermit wäre das "da" zwei Zeilen weiter oben gerechtfertigt. Ob diese Strophe einen Sinn ergibt, dem man folgen kein, lassen wir mal dahingestellt - ich finde jedenfalls keinen roten Faden, nur wirre Bilder ohne Halt und Zusammenhang.
Das nur mal so zur Güte. Wie gesagt, ich weiß nicht, ob du absichtlich so agierst, aber wenn man zu Fehlern neigt, sollte man sich die Texte besser mehrmals durchlesen und korrigieren, ehe man sie in ein Forum stellt. Das klingt jetzt vielleicht rüder, als ich es meine, aber sowohl Schlamperei wie Inkompetenz ab einem gewissen Grad machen mich immer zornig. Meist schweige ich dann, um niemanden zu verletzen, aber einmal zumindest sollte man dir ehrlich sagen, was du da fabrizierst - oder zumindest, wie es für manche rüberkommt, was immer damit gemeint gewesen sein mag...
Ein Rat zuletzt: Wenn man schon dermaßen kryptisch schreibt, entweder sich auf Spezialwissen berufend, das nicht jeder beherrscht, oder eben freiflottierend aus dem Unterbewussten abgetropft, wäre es sinnvoll und hilfreich, davor oder danach eine Art Führer dazuzusetzen, ein paar Zeilen der Erklärung, worauf das Gedicht abzielt, was es beschreiben soll. So mancher könnte derlei dann viel besser nachvollziehen und bliebe nicht so ratlos zurück wie ich in diesem Falle.
LG, eKy
PS: Nachträglich entschuldige ich mich für manche allzu heftigen Formulierungen, aber ich lasse sie so stehen, zeigen sie doch den Grad meines emotionalen Ungleichgewichtes in den Augenblicken, da ich sie schrieb. Mögest du mir diese Ausrutscher nicht nachtragen!
Überarbeitet oder überfordert?
Kein schöner Land?
Da brach hervor der Reiser
am alten Stamme.
Und Ahnen gleich,
wie Feuerwände,
die seinerzeit
ins Land sich brannten.
Dachten sie so im Fegefeuer
aus Angst zur Läuterung bereit?
Ein Teil Himmel voll
mit Christbaumschmuck.
Dort unten, im Cellarius,
nicht schon neues Leid?
Wo Erde und Körper einander
erschütterten durch Feindeshand.
Der von oben alles niederwarf,
die Seelen dort im dunklen
Land die Lichter suchend?
Und Schreie, bis ins tiefste Mark.
Noch kein Frieden und letzte
zerbrechen aus Verzweiflung,
legen Hand an sich und andere.
Da Schlag auf Schlag, die Muttererde
bebte und sie selbst.
Nimmt ihnen letzten Funken
Hoffnung, dass der einst
noch nicht gekelterter Wein
im kühlen Keller lagert.
So fressen sich die Ratten satt
im Untersten, so zuoberst.
Ein Leichenfest, wie seiner Zeit
die schwarze Pest, die Städte
leerte, verwaiste Plätze hinterließ.
Und Letzte hungernd noch verblieben
lebenstoll ins nächste Unglück schreitend?
Wie Waagenlose, irrend aus dem Gleichgewicht.
Es brannte und brennt noch immer.
So schön der Stimme Klang,
hör ich weither, Sirenen wieder schwellen,
in meinem sogenannten, Vaterland.
Hi, Phönix!
Überarbeitet oder überfordert?
Kein schöner Land?
Da brach hervor der Reiser
am alten Stamme.
Und Ahnen gleich,
wie Feuerwände,
die seinerzeit
ins Land sich brannten.
Dachten sie so im Fegefeuer, Komma.
aus Angst zur Läuterung bereit?
Ein Teil Himmel voll
mit Christbaumschmuck.
Wächst dort unten, im Cellarius, Zeitwort fehlt.
nicht schon neues Leid?
Wo Erde und Körper einander
erschütterten durch Feindeshand? Fragezeichen hier - oder der Satz musste weiterführen und erklären, WAS geschah, wo Erde und Körper einander erschütterten.
Der von oben alles niederwarf, Dieser "Der" wird nicht erläutert, und so wie der Satz konstruiert ist, müsste er nach "suchend" weitergeführt werden: "..., ist eine Wasauchimmer..." oder: "geht über Leichen...". So bleibt ein loses Ende und ein falsches, weil unvollständiges Konstrukt.
die Seelen dort im dunklen
Land, bange die Lichter suchend? So wird klar, dass sich dieser Satzteil auf die Seelen bezieht, nicht auf den unerklärten "Der".
Und Schreie, bis ins tiefste Mark.
Noch kein Frieden und letzte WAS/WER? "letzte ? zerbrechen" - da fehlt etwas!
zerbrechen aus Verzweiflung,
legen Hand an sich und andere.
Da - Schlag auf Schlag, Bindestrich nach "Da", es ist ein Ausruf.
bebt die Muttererde und sie selbst. Warum plötzlich Mitvergangenheit? Alles andere ist im Präsens. "Die Muttererde" passt besser in diese Zeile, finde ich. Aber wer ist mit dem "sie" gemeint in "und sie selbst"?
Nimmt ihnen den letzten Funken Leider nötig.
Hoffnung, dass dereinst Bitte hier zusammen, wenn du, wie ich glaube, "einstmals" meinst.
noch nicht gekelterter Wein Wein ist per se gekeltert. "noch nicht gekelterten Wein" gibt es nicht, dann wären es noch die Trauben! Meintest du vieleicht: "noch nicht gereift" oder "noch nicht vergoren" oder derlei?
im kühlen Keller lagert.
So fressen sich die Ratten satt, Komma.
wie im Untersten, so zuoberst. Das "so" bedingt vorne ein "wie": "wie oben, so unten."
Ein Leichenfest, wie seinerzeit Schreibt man zusammen.
die schwarze Pest, die Städte
leerte, verwaiste Plätze hinterließ.
Und Letzte, hungernd noch verblieben, Komma nach "Letzte" und am Zeilenende.
lebenstoll ins nächste Unglück schreitend?
Wie Waagenlose, irrend ohne Gleichgewicht? Schöner. Außerdem hätte es sonst noch ein "und" gebraucht: "..., irrend und aus dem Gleichgewicht." Auch fände ich ein Fragezeichen am Ende hier passender. Jemand stellt sich ja ständig diese Fragen.
Es brannte und brennt noch immer.
So schön der Stimme Klang, Wie passt diese Zeile zwischen Brand und Sirenengeheul?
hör ich weither Sirenen wieder schwellen Kein Komma nach "weither". Kein Komma am Zeilenende.
in meinem sogenannten Vaterland. Kein Komma nach "sogenannten".
Nach meinen harschen Worten war ich dir diese zweite Korrektur in jedem Falle schuldig. Mein Fazit: Es hat sich manches verbessert, aber wie du siehst, enthält es immer noch viele Ansätze zu fundierter Kritik.
LG, eKy