die Lyrik-Wiese

Blumenwiesen => Wo Enzian und Freiheit ist => Thema gestartet von: Phoenix-GEZ-frei am Oktober 13, 2013, 08:16:03

Titel: Nebel
Beitrag von: Phoenix-GEZ-frei am Oktober 13, 2013, 08:16:03


Nebel,

ziehen auf, wo Kontraste sich begegnen,
mit sich selbst vermischen im
immer, immer wieder sich verlieren.

Meine Lohe, gebührt dem Herbst,
er gibt sich hin ins Sterben
und zeugt mit irden Farben
seiner ganzen Blätterpracht

da Winde diese hin zum Boden tragen
in grauen wie an späten Sonnentagen.
Der Frühling bleibt Erinnerung,
des späten Sommers Blässe trübt das Licht.

Ich ahne schon die weiße Decke,
Schneewittchen kalt der Glaspalast.
Wo ruhe weilt, sich erinnert?
Was hinter mir, so Weh mein Herz,
was bleibt, ist - es aufzutragen.



https://www.youtube.com/watch?v=AcekLCkaP0A
Titel: Re:Nebel
Beitrag von: cyparis am Oktober 18, 2013, 14:58:21
Lieber Phönix -

wieder sehr charakteristisch:
Zerrissen, atemlos, fragil, mit Rätseln verziert, ein wenig schleierhaft.

Langsam und genau muß ich hier lesen,
das hab ich getan.


Herzlichen Gruß
von
Cyparis
Titel: Re:Nebel
Beitrag von: Phoenix-GEZ-frei am Oktober 26, 2013, 15:32:30
Hallo liebe Cyparis

Mit der Bitte um Nachsicht zu meiner späten Rückmeldung.

Habe Dank für dein Interesse.
Wie so häufig versuche ich Gefühle mittels meiner sogenannten Beiträge zu transportieren.

Fragil? Ja das kann, nein es ist so gemeint. Denn alles ist zerbrechlich und meines Erachtens auch ambivalent.

Ich hoffe es geht dir gut!

Ganz herzlichen Gruß

Der Phoenerle