die Lyrik-Wiese
Blumenwiesen => Drum Ehrlichkeit und Edelweiß => Thema gestartet von: gummibaum am Januar 04, 2014, 15:50:26
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Saß am Tische, musste warten,
baute zart um Luft ein Haus,
fügte wie im Traum die Karten,
setzte sie der Schwerkraft aus.
Doch der Reiz, sich hoch zu wagen,
nur auf die Balance gestellt,
half dem Schein, sich selbst zu tragen
über der realen Welt.
Mit der letzten, scheuen Karte
hob ich mich nun selbst ans Ziel,
schwieg mit ihr auf höchster Warte -
als das Haus zusammenfiel…
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HI. Gum!
Trefflich gereimt, bloß in der letzten Zeile würde ist "bis" sagen statt "als" - ist einfach leichter verständlich und auch klanglich flüssiger.
Ich war übrigens immer gern im Wirtshaus ein Kartenhausbauer - meine Sieben-Etagen-Pagode ist ein Klassiker. Das lenkt ab, wenn man hungrig ist, das Essen aber auf sich warten lässt... ;D
Sehr gern gelesen!
LG, eKy
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Danke,lieber Erich. Ich hätte das Gedicht in die Rubrik "Religion usw..." gestellt, wenn es die hier gäbe.
LG gummibaum
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Lieber Gummibaum,
Eine wundervolle Metapher!
Hut ab!
von
Cyparis
Vermißt Du wirklich eine Religion-Rubrik?
Finden die Themen nicht auch in der Philosophie einen guten Platz?
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Religion IST Philosophie - für einfache Gemüter.... ;D
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Im Grunde schon, Erich. Aber das Irrationale setzt andere Energien frei. Und das Irrationale am Rationalen eben auch.
LG g