die Lyrik-Wiese
Blumenwiesen => Im Gras wispert Hoffnung => Thema gestartet von: Seeräuber-Jenny am Januar 05, 2014, 02:37:43
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Es wird perfekt, das neue Jahr,
viel besser als das alte war.
Es bringt das Tacheles zurück
und mir das große Liebesglück.
Er macht viel Spaß, der neue Job.
Mein Gras kauf ich im Coffee-Shop.
Kein Pony läuft im Kreis herum
und schuftet sich den Buckel krumm.
Freundlich und friedlich ist die Welt,
denn alle pfeifen auf das Geld.
Der dümmste Fascho wird noch klug
und auch zu essen gibt’s genug.
Du glaubst, ich wär ne Träumerin?
Dann sieh doch mal genauer hin:
Unter dem Pflaster liegt der Strand.
Reiß ein paar Steine aus dem Sand!
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Hallo Jenny
ich glaube das neue Jahr wird besser als das alte war.
So ist es doch jeden 31,12, oder 1.1. bis man dann
merkt: Gott sei dank ändert sich nicht alles
also - ein gutes neues
der Knacki
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Hallo Knacki,
aye, wahrscheinlich haste recht. Jedes neue Jahr wird besser als das alte. Immer ist eine Steigerung möglich.
Dir und Krümel wünsche ich ebenfalls ein gutes neues. Möge es auf jeden Fall besser werden als das alte!
Lieben Gruß
Seerräuber-Jenny
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Hi, Jenny!
Gelungenes, hintersinniges Gedicht über Zukunftsoptimismus - jeder kann den Grad der Ironie sozusagen selbst hineindeuten, je nach eigener Lebenslage: Von total ernst nehmen bis giftig hinterfotzig zwinkern!
Im Interesse der Menschheit wollen wir mal hoffen, das alles wahr wird! ;) ;D
Deine Zeilen beginnen unbetont.
S1Z2 haben wir zwar einen Hebungsprall ("viel bess"), aber man kann immer noch das "besser" leicht stärker betont lesen als das "viel", und dann geht es.
S3Z1 allerdings beginnt eindeutig betont, und dort stolpert der Leser dann auch gewaltig. ein anderes Einstiegswort würde da schon Abhilfe schaffen, zB "verträumt".
S4Z3 beginnt ebenfalls betont. Alternative: "Das Pflaster birgt (deckt) den weißen Strand."
S4Z4 hat eingangs wieder einen Hebungsprall ("Reiß ein"). Da es sich aber um die Conclusio, obendrein mit Aufrufscharakter handelt, kann man das so stehen lassen.
Es wird perfekt, das neue Jahr,
viel besser als das alte war.
Es bringt das Tacheles zurück
und mir das große Liebesglück.
Er macht viel Spaß, der neue Job.
Mein Gras kauf ich im Coffee-Shop.
Kein Pony läuft im Kreis herum
und schuftet sich den Buckel krumm.
Verträumt und friedlich ist die Welt,
denn alle pfeifen auf das Geld.
Der dümmste Fascho wird noch klug
und auch zu essen gibt’s genug.
Du glaubst, ich wär ne Träumerin?
Dann sieh doch mal genauer hin:
Das Pflaster deckt den weißen Strand.
Reiß ein paar Steine aus dem Sand!
Sehr gern gelesen!
LG, eKy
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Liebe Seeräuber-Jenny -
obwohl ich eigentlich von Natur aus ziemlich pessimistisch bin (dann fallen die Enttäuschungen weniger schmerzhaft aus! ;)),
wünsche ich doch, daß sich Dein Sarkasmus in Wahrheit verkehrt!
Ich drücke die Daumen!
Ganz lieben Gruß
von
Romulus :-*