die Lyrik-Wiese
Blumenwiesen => Wo Enzian und Freiheit ist => Thema gestartet von: gummibaum am M?RZ 16, 2014, 00:36:50
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Eine Strömung, laminar,
reißt den Schwimmer sonnenklar
stärker fort, sobald ihn Dritte
weg vom Ufer, hin zur Mitte,
lockten. Ja, dann treibt er bald
fern von sich in der Gewalt...
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Hallo Gummibaum,
ein tiefsinniger Text, den man auf unterschiedliche Weise interpretieren kann.
Das hineingetrieben Werden in die reißende, laminare Strömung ist eine Gefahr, der wir tagtäglich ausgesetzt sind; im übertragenen Sinne natürlich.
Da kann es unklug, ja suizidal sein, dagegen zu schwimmen, und klüger, durch Hindernisse Turbulenzen zu erzeugen...
Liebe Grüße!
Charly
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Der Text ist vielfältig interpretierbar, das stimmt.
Danke, Charly.
LG g
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Ich bin in jeder Hinsicht wasserscheu. :(
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Hallo cyparis,
es gibt Foren, in denen user herumtreiben, die selbst die Wasserscheuen in die Strömung locken und tagelang hinter sich herziehen.
LG gummibaum
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Hihihi -
da muß ich dann auf die Brückenbauer warten?
Aber zum Gedicht:
Gibt es kein Gleichgewicht der Kräfte?
LG
Cyparis
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Gleichgewicht: Wenn du mit dem Fluss schwimmst, fließt er langsamer und umgekehrt.
LG gummibaum
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Ich schwimme hin und wieder gegen den Strom, wobei sich schmerzlich erweist, daß ich Nichtschwimmer bin.
Normalerweise nehme ich den Treidelpfad und warte auf die nächste Brücke. ;)
Laß Dich herzlich grüßen,
lieber Gummibaum,
von
Cyparis