die Lyrik-Wiese

Blumenwiesen => Ach Natur Vergissmeinnicht => Thema gestartet von: gummibaum am M?RZ 22, 2014, 12:12:30

Titel: Wartendes Mühen
Beitrag von: gummibaum am M?RZ 22, 2014, 12:12:30
Das Frühjahr hat sich zur Seite gerollt,
ein Weniges noch zu schlafen,
und Kälte kam, das Forsythiengold
im blühenden Eifer zu strafen.

Ich sehe es, harre im Knospenstand
und lass unter grauen Gebilden
den Regen über mein Zweigengewand
nur rinnen wie hinter Schilden.

Was aber der Schlaf noch länger bewahrt,
wird umso lieblicher blühen -
Es lohnt sich doch immer für alles, was zart
gebildet ist, wartendes Mühen…
Titel: Re:Wartendes Mühen
Beitrag von: Erich Kykal am M?RZ 22, 2014, 12:20:00
Hi, Gum!

Sehr schönes Frühjahrsgedicht mit philosophischem Touch!

S1Z1 erschiene mir flüssiger so: "Das Frühjahr, es hat sich zur Seite gerollt,"

Selbiges bei S1Z3: Und Kälte, sie kam, das Forsythiengold"

Auch S2Z3 könnte noch eine Füllsilbe vertragen: "den Regen wohl über mein Zwergengewand"

Sehr gern gelesen!

LG, eKy
Titel: Re:Wartendes Mühen
Beitrag von: gummibaum am M?RZ 22, 2014, 12:31:09
Danke, Erich. Du bist ja wieder schnell und gut. Ich habe die Silben eingefügt, aber wieder entfernt. War unsicher, besonders nach der Stelle, wo du "Zwergengewand" gelesen und "wohl" vorgeschlagen hast.

LG gummibaum
Titel: Re:Wartendes Mühen
Beitrag von: Erich Kykal am M?RZ 22, 2014, 12:42:12
"Zweigen-" und "Zwergen-".......UUPS - das kommt davon, wenn man zu faul ist, die Lesebrille aufzusetzen! :-[ - Sorry!

LG, eKy