die Lyrik-Wiese
Blumenwiesen => Drum Ehrlichkeit und Edelweiß => Thema gestartet von: Ingo Baumgartner am April 02, 2014, 09:53:00
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Der Weg ruft zum Wandern, den See zu umrunden,
ein Kleinod der Heimat mit Lust zu erkunden,
in Ruhe zu sehen, was Eile nicht zeigt,
die Grille zu hören, die Frohlieder geigt.
Der Salbei streckt Arme, gewillt dich zu grüßen,
die Windröschen schmeicheln den nahenden Füßen,
zwei Lärchen sind stolz auf das leuchtende Grün
und Jungfichten strecken zur Sonne sich hin.
Ein Grasfrosch zeugt Wellen, die uferwärts fliehen,
der Graureiher äugt im beschaulichen Ziehen
nach unten. Der schläfrige Häher erschrickt,
warnt kurz nur, er hat keine Fährnis erblickt.
Du wanderst allein, doch mit tausend Begleitern,
die Staunen erregen, belehren, erheitern.
Ein Rundweg sucht immer den Anfang, ein Spiel,
für dich war er mehr, du kommst reicher ans Ziel.
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Hi, Ingo!
Interessant, dieser Wechsel der Kadenzen: Je 2x weiblich, gefolgt von 2x männlich. Die Paarreime beschleunigen und untermalen diesen Rhythmus zusätzlich, erzeugen eine leichte Beschwingtheit, die dem Inhalt schmeichelt.
Nur eins: Kann Blattgrün "feurig" sein? Widerspricht sich das nicht irgendwie? Grün ist eine kalte Farbe, und Bäume haben Feuer eher nicht so gern. "Das leuchtende Grün" oder "das saftige Grün", "das lebende Grün", "das winkende Grün" usw...wären als mögliche Alternativen überlegenswert.
Insgesamt ein heiter beschwingter Gruß an eine Frühlingsszenerie, gerade recht für eine Leib und Seele erfrischende Wanderung!
Sehr gern gelesen!
LG, eKy
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Herzlichen Dank, Erich. Beim Grün der Lärchen dachte ich eben an das Leuchten der jungen Nadeln. Aber es stimmt feurig ist zu feurig! :) LG Ingo
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Lieber Ingo,
Du hast mich auf eine wunderschöne Wanderung mitgenommen!
Und dadurch bereichert.
Herzlichen Dank und Gruß
von
Cyparis
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Hallo Ingo,
auch ich bin sehr gerne mitgewandert und habe die lyrische Nähe zur Natur in vollen Zügen genossen!
LG Daisy