die Lyrik-Wiese

Blumenwiesen => Mit Löwenzahn und Lebensfreude => Thema gestartet von: Ingo Baumgartner am April 17, 2014, 20:15:39

Titel: Die gar traurige Geschichte vom armen Fischstäbchen
Beitrag von: Ingo Baumgartner am April 17, 2014, 20:15:39


Ein Fischstäbchen schwamm durch die Nordsee, es glänzte
in goldenem Schimmer und staunte. Geschwänzte,
beschuppte Gestalten mit zappelnden Flossen
beäugten es neugierig, manche beschlossen,
es auch zu verkosten, doch schmeckte der Quader
so ähnlich wie Eis, eine Spur vielleicht fader.

Durch fehlende Fluchtkunst entging dieses Stäbchen
dem Fang nicht und fand in der Schachtel sein Gräbchen.
Titel: Re:Die gar traurige Geschichte vom armen Fischstäbchen
Beitrag von: gummibaum am April 18, 2014, 00:50:19
Welch amüsante Gute-Nacht-Lektüre finde da! Das ist superb. Ich habe mich ja auch schon einmal über diese Fischart dichterisch ergangen. Aber nicht ganz so exquisit.

Knusprig fader Quadergruß
gummibaum

Titel: Re:Die gar traurige Geschichte vom armen Fischstäbchen
Beitrag von: Ingo Baumgartner am April 18, 2014, 10:01:22
Danke gummibaum! Wie ich deine Art zu dichten kenne, muss deine Version weitaus exquisiter gewesen sein. LG Ingo
Titel: Re:Die gar traurige Geschichte vom armen Fischstäbchen
Beitrag von: gummibaum am April 18, 2014, 10:47:32
Nein, nein. Sie steht hier in der Rubrik "Das Blöken der Lämmer".

Liebe Karfreitagsgrüße von
g
Titel: Re:Die gar traurige Geschichte vom armen Fischstäbchen
Beitrag von: cyparis am April 18, 2014, 12:47:36
Köstlich, köstlich!!!


Ich sehe Käptn Iglo weinen...  gröööhl!

Meinen vegetarischen Gruß
nimm unpaniert entgegen!
Cyparis