die Lyrik-Wiese

Blumenwiesen => Verbrannte Erde => Thema gestartet von: cyparis am Juli 19, 2014, 08:23:32

Titel: Beginn
Beitrag von: cyparis am Juli 19, 2014, 08:23:32
Noch atmet still der leise Tag.
Abend strömt ins Fenster ein.
Charon strebt mit stummer Klag,
Hegend Münze und Gebein,
Totenufer jetzt entgegen.

Komme, was da kommen muß:
Ohne Schmerz nehm ich die Nacht.
Meinem Schlaf gibt sie den Kuß
Mählich sanft und mit Bedacht.
Träume bringen wieder Segen.

Titel: Re:Beginn
Beitrag von: Erich Kykal am Juli 19, 2014, 10:51:39
Hi, Cypi!

Wunderschön, nur das "woll'n" in der letzten Zeile wird unlyrisch empfunden. Vorschlag: "Träume weben süßen Segen." - oder so... (Denkbar auch: "Träume heischen süßen Segen.")

Sehr gern gelesen!

LG, eKy
Titel: Re:Beginn
Beitrag von: cyparis am Juli 19, 2014, 12:05:10
Lieber Erich,

hab Dank!
Deine Anregung ist auf fruchtbaren Boden gefallen.
Es bleibt mir nur noch, die "gefälligere" Wendung auszusuchen.


Lieben Gruß
aus einer sehr heißen Zone

von
Cyparis
Titel: Re:Beginn
Beitrag von: gummibaum am Juli 19, 2014, 15:01:58
Hallo Cyparis,

sanfter Wandel, schöne Stimmung in diesem, auch durch das Reimschema harmonischen"Krusti". "Bricht" springt etwas schroff heraus. "Schwebt", "strömt" oder "fließt"...

Sehr gern gelesen
gummibaum

 
Titel: Re:Beginn
Beitrag von: cyparis am Juli 20, 2014, 11:18:51
Danke, lieber Gummibaum -


ich habe mich für das strömen entschieden.


Herzlichen Gruß
von
Cyparis