die Lyrik-Wiese
Blumenwiesen => Zwischen Rosen und Romantik => Thema gestartet von: Fridolin am Juli 22, 2014, 15:05:23
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Sie sah mich an mit Augen voller Güte
und einem Lächeln, Mona Lisa gleich,
geheimnisvoll, jedoch an Demut reich,
als ob sie eine stille Freude hüte.
Und als ich unter ihrem Blick erglühte,
da brachen alle Dämme, Deich um Deich,
und plötzlich wurden meine Knie weich.
Dass mir im Alter solches Glück erblühte!
Zwei Jahre, die in einem Rausch vergingen,
in denen sie vor Liebe überfloss,
bis sie für immer ihre Augen schloss.
Ach, könnte ich mein Leid wie Orpheus singen!
Kein Erdendasein kann mich je beglücken.
Oh Gott, lass mich in ihre Welt entrücken.
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Hallo Fridolin,
ich bin irgendwie sprachlos. Dieses Gedicht drückt mit doch recht wenigen Worten eine solche Trauer aus.
Berührt,
Jana
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Hi, Fridolin!
Ein gutes Sonett voller Tiefgang! Ein sensibles Thema: Die Liebe im Alter oder die im Alter neu gefundene Liebe. Du beschreibst Freud und Leid solch einer Beziehung sehr intensiv und anrührend!
Einzig S2Z2 empfinde ich als lyrische Schwachstelle, die Zeile ist überkonstruiert und sprachmelodisch problematisch.
Sehr gern gelesen!
LG, eKy
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Lieber Fridolin -
welch ein Wemutstropfen im Becher der Lebens!
(Die Zündholzzeile find ich auch überdenkenswert).
Freundlichen und betroffenen Gruß
von
Cyparis
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Sehr schönes Gedicht, lieber Friedolin. Der Bezug auf Orpheus passt gut und reißt den Leser nach den ruhig-traurigen Worten jäh ins Mitfühlen der Verzweiflung hinüber.
LG gummibaum
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Hallo allerseits,
bei Sonetten bin ich immer noch am Üben, so dass sich lyrische Schwachstellen noch einschleichen können. Ich glaube, ich habe sie beseitigen können.
Vielen Dank fürs Lesen und Kommentieren.
LG Fridolin
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Hi, Fridolin!
Sehr gut umgeschrieben! :)
LG, eKy
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Oh ja!
Cyparis