die Lyrik-Wiese

Blumenwiesen => Zwischen Rosen und Romantik => Thema gestartet von: cyparis am September 04, 2014, 14:22:10

Titel: Stet
Beitrag von: cyparis am September 04, 2014, 14:22:10
Ich kann den Blick nicht von Dir wenden,
nicht von den Augen, nicht vom Mund,
und halt mein Herz fest in den Händen,
bis es doch stürzt in Deinen Grund.

Noch in des kühlen Grabes Erde
weiß ich: Es gibt nur einen Tod,
der uns in liebender Gebärde
umfängt in andrem Morgenrot.

Denn stete Liebe kann nicht enden,
da sie sich ewig, ewig gab.
Sie ist, wie immer Du 's magst wenden,
tiefer als das tiefste Grab.







(Fundus)
Titel: Re:Stet
Beitrag von: Erich Kykal am September 04, 2014, 17:42:07
Hi, Cypi!

Ein paar Kleinigkeiten:


Ich kann den Blick nicht von Dir wenden,
nicht von den Augen, nicht vom Mund,
und halt mein Herz fest in den Händen, Satzmelodisch flüssiger: "und halte fest mein Herz in Händen,"
bis es doch stürzt in Deinen Grund.

Noch in des kühlen Grabes Erde
weiß ich: Es gibt nur einen Tod,
der uns in liebender Gebärde
umfängt in andrem Morgenrot.

Denn stete Liebe kann nicht enden,
da sie sich ewig, ewig gab.
Sie ist, wie immer Du 's magst wenden, "Du's magst" ist ein Zungenbrecher! Besser: "Sie ist, so lang sich Tage wenden,"
tiefer als das tiefste Grab. Betonter Auftakt! Richtig: "viel tiefer als..."


Sehr schönes Werk!

Sehr gern gelesen und beklugfummelt! :)

LG, eKy
Titel: Re:Stet
Beitrag von: cyparis am September 06, 2014, 13:24:23
Lieber Erich,


zuerst mal vielen Dank für Deinen kompetenten Kommentar.
Ich komme darauf zurück.
Zur Zeit bin ich familiär (Mutter) sehr eingespannt und nicht so oft am PC, wie ich gern möchte.


Ganz lieben Gruß
(süwestlich)

von
Cyparis