die Lyrik-Wiese
Blumenwiesen => Drum Ehrlichkeit und Edelweiß => Thema gestartet von: Ingo Baumgartner am September 07, 2014, 09:09:48
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(einmal etwas ohne Reim :) )
Wie Eggenfurchen auf dem Feld,
wie Sand von Wüstendünenkindern,
so muten sanfte Wellen an,
die von weit draußen her zum Ufer
beinahe tänzelnd sich bewegen.
Ein Wald von nackten Bäumen wankt:
der Boote Maste. Farben tragen
die Rümpfe in das reine Blau.
Drei Wölkchen rücken, Abend kündend,
ins Bild. Ein Blässhuhn zirpt noch leise.
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Hi, Ingo!
Schade - gereimt hätte es mir besser gefallen, du weißt ja um meine Präferenzen. ;)
Am Ende von S1Z1 würde ich auf jeden Fall einen Doppelpunkt setzen, sonst hängt man beim ersten Satzteil von Z2 erst mal in der Luft, weil man zunächstglaubt, eine neue Sinneinheit begänne, die dann aber abrupt abgeschnitten wird: "der Boote Maste..." - haben, tun, scheinen WAS? Dass diese Phrase nur eine angehängte Erklärung für das Bild in Z1 ist, wird nur durch einen Doppelpunkt sofort klar.
Gern gelesen, schon wegen der wohlgesetzten Sprache!
LG, eKy
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Sehr schön geschrieben, trotz oder wegen der Reimlosigkeit.
Tatsächlich habe ich beim Doppelpunkt gedacht: Gut gesetzt, das gefällt mir!
Dann sah ich, dass diese Stelle auf eKy zurückgeht :)
Also: Guter Vorschlag!
Die Sprache wurde ja schon gelobt, da schließe ich mich gerne an.
Besonders gefällt mir "Drei Wölkchen rücken".
LG,
Meishere
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Lieber Ingo,
ich zirpe leise mit! :)
Bläßhuhn
Cyparis