die Lyrik-Wiese
Blumenwiesen => Ach Natur Vergissmeinnicht => Thema gestartet von: Ingo Baumgartner am Oktober 01, 2014, 10:24:12
-
Voller Wunder ist das Moor,
Öl treibt scheinbar auf dem Spiegel
eines Teiches. Binsenigel
täuschen schattig Zeichen vor
aus des Kalligraphen Feder.
Eine Sure liegt vor dir,
zwischen Moos mit Fiederzweigen
und dem schwarzen Torf. Im Schweigen
schaust du auf des Schönbilds Zier
mit arabischem Geäder.
-
Hi, Ingo!
Das Bild ist interessant, der Gag originell.
3 Sachen:
Was ist ein "Fiederzweig"?
"Feder/Geäder" ist als Reim wohl nicht ganz astrein. Wenn man ein sehr flaches "ä" spricht, geht es solala.
Wenn Öl bloß "scheinbar" auf dem Wasser schwimmt, was ist es denn dann, das diesen Effekt erzeugt? Das bleibt leider unerklärt...
Sehr gern gelesen! :)
LG, eKy
-
Ich las versehentlich Fliederzweige und war baß erstaunt,
aber die Fiederzweige lassen eher auf Weiden schließen.
Den öligen Glanz fand ich schon des öfteren beschrieben.
Das Reimschema ist raffiniert!
Ein dolles Bild hast Du gezeichnet.
Lieben Gruß, Ingo,
von
Cyparis
-
moin moin,
Moos mit Fiederzweigen ist zum Beispiel die Art Anomodon attenuatus, die meist stark, häufig auch relativ regelmäßig einfach gefiedert verzweigt. ;)
-
Ah - Danke!