die Lyrik-Wiese
Blumenwiesen => Wo Enzian und Freiheit ist => Thema gestartet von: a.c.larin am August 06, 2010, 10:44:55
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Hügelan und hügelab
schmiegen Hänge sich an Rücken,
schlängeln Bäche sich durch Täler,
ducken Dörfer - welch Entzücken!-
sich in Senken. In den Lüften
kreisen Falken über Felder,
die in sanften Wellen wogen,
und darüber spannt ein Himmel
sich in lichtgetränktem Bogen.
Eine Herde Wolkenschimmel
zieht gelassen drüber hin.
Straßen weben graue Bänder
weit ins Land, zum Horizont.
Plötzlich stürzt ein Habicht nieder!
Heiter wandern die Gedanken
durch die Bilder, wie zum Sinn:
Hierher kam ich als ein Fremder,
fragte, an der Seele Ränder,
wer und wie und was ich bin.
Doch die Landschaft nahm geduldig
mich und all mein Fragen auf.
Ist die kleine Maus entkommen?
Hat der Habicht sie genommen?
Hügelan und hügelab
zieht die Straße immer weiter -
und ich folge ihrem Lauf.
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Diesem Habicht, oh Andrea
taten Flügel, Beine weha,
deshalb musste er verschnaufen
und die Maus ist ihm entlaufen.
Beruhigt?
J.J.J.
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Es dachte sich der Habicht:
"Die kleine Maus, die hab ich!"
Doch hatte er sie nicht.
Der Habicht hatte Gicht.
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Mir liebe Andrea,
mir kam beim jetzigen lesen die Steiermark in den Sinn. Ich weiß nicht warum,
aber so war es einfach. Vielleicht weil die Träume erlaubt sind.
Hoffentlich hört man oder liest man bald wieder mehr von dir
der Knacki grüßt ganz Österreich, aber dich ganz besonders
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Liebe larin!
Eine wunderschöne Naturbetrachtung, beider einem vor Sehnsucht das Herz ganz schwer und weit wird!
Herrlich!
Liebe Grüße
von
cyparis
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hallo knacki,
ja - ich denke, das steirische hügelland könnte auch so auf den betrachter wirken.
liebe cyparis,
du brauchst gar nicht so weit zu reisen:
ich beschrieb die schwäbische alb - und die ist doch nicht so weit weg von dir, oder?