die Lyrik-Wiese
Blumenwiesen => Im Gras wispert Hoffnung => Thema gestartet von: Curd Belesos am Oktober 10, 2014, 21:16:25
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Wenn in dem dunklen, hohen Turm
die Glocken schwingen wie im Sturm
und klingen,
steht schon der ganze Chor bereit,
wohl wissend jetzt kommt seine Zeit
zum Singen.
Hält in der Kirche Hochzeit man,
sind auch die kleinen Glocken dran
zu klingen,
verbunden wird das Brautpaar dann
nach dem Gebet fängt alles an
zu singen.
Gesegnet wird ein junges Kind,
die Taufglocke dabei beginnt
zu klingen
und hoch hinaus ins Himmelreich
beginnen Gläubige sogleich
zu singen
Geh ich zu Gott als guter Christ,
die Glocke mein Begleiter ist
mit klingen
zeigt mir den Weg ins Himmelreich
und dort beginnen Engel gleich
zu singen.
(Als Pendant zu Erichs - Morgengeläute)
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Hi, Curd!
Korrelat - welch hartes Wort für so feine Verse! :)
Ein paar Zeilen könnten gediegenere Sprachfindung vertragen (zB die Inversionen in S3) - ansonsten aber sehr "weihevoll"!
Auch als Teilzeitagnostiker und hauptberufener Atheist gern gelesen. ;)
LG, eKy
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Lieber Curd,
auch für Nicht-Kirchgänger wie mich ein interessanten Gedicht mit ungewöhnlichem Metrum.
Es kommt dem Schwingen der Glocken sehr nahe.
Gefällt mir gut!
Lieben Gruß
von
Cyparis
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Hallo Curd
wenn du dann unterm Boden bist und drauf die Gläser klingen
dann wart bis alles dann betrunken bist
dann werden sie auch singen
schöne Zeilen und ein Daumen hoch
vom Knacki Michael
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moin moin ihr Drei.............
Danke für die Zustimmung. Die Änderung der angesprochene Inversion in S3/Z1 wird etwas länger dauern, da ich wahrscheinlich die ganze Strophe umschreiben muss.
LG
CB