die Lyrik-Wiese
Blumenwiesen => Ach Natur Vergissmeinnicht => Thema gestartet von: Aspasia am Oktober 10, 2014, 21:18:22
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Der Nebel will lange nicht steigen,
der Himmel die Bläue nicht zeigen,
kühle Tröpfchen durchprickeln die Luft,
durch die Alleen strömt Moderduft.
Noch kurz dürfen Blicke sich laben
an Herbstens glühleuchtenden Farben,
bald sinkt das Braunlaub der Erde zu,
rüsten die Bäume zur Wintersruh.
Wo Kirchtürme weit aufragen,
umhüllen sie Wolkenlagen,
Morgensonne weilt schemenhaft
hinter den Schleiern, bar jeder Kraft.
Wird Oktober in diesen Tagen
nochmal sein Geschmeide tragen?
Nimmt er Abschied vom golden Glück,
bevor November näher rückt?
Einmal noch diesen Glanz genießen
und mit dem Licht der Sonne fließen,
bevor die Dunkelheit beginnt,
die leis von Tod und Trauer singt.
(Foto: Aspasia, 2008)
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Liebe Aspasia,
ja so wunderbar ist der goldene Oktober, den Du so treffend beschrieben hast.
Ich habe es jetzt ganz oft gelesen und ich musste (für mich!!!) ein paar Wörter für den Lesefluss einbauen.
Ich denke, Du weißt, wie es gemeint ist. ;) In S2;Z4 sollte es, glaub ich "rüstet" heißen.
Den Oktober genießend, liebe Grüße versendend
Letreo
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moin moin Aspasia,
auch wenn es dir der Herbst angetan hat, er glänzt Golden und ist hell,
doch hat der Rhythmus dunkle Stolperstellen ;)
Für mich, gefühlt, sollte es nicht bleiben, damit er wirklich glänzen kann.
LG
CB
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Was euch stört, ist der Wechsel zwischen Jamben und Trochäen. Das ist jedoch von mir bewusst so angelegt, und für mich holpert es kein bisschen. Vielmehr wird dadurch ein Leiern vermieden.
Mir ging es auch in erster Linie darum, mal lauszuprobieren, wie man Bilder einstellt. Das Herbstfoto - eines meiner Lieblingsfotos - habe ich vor zwei Jahren gemacht.
LG
Aspasia