die Lyrik-Wiese
Blumenwiesen => Zwischen Rosen und Romantik => Thema gestartet von: Seeräuber-Jenny am August 07, 2010, 10:22:20
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Amazone, Amazone
ritt alleine durch die Nacht,
matt vom Kampfe, doch zum Lohne
hat Apoll an sie gedacht.
Auf dem Weg zu ihrem Heere,
in der hellen Sternennacht,
kam ihr Einer in die Quere,
hat sie freundlich angelacht.
Seine Hände waren zärtlich,
seine Augen schön und klar,
seine Worte waren ehrlich,
weil er selbst ein Krieger war.
Gerne wäre sie geblieben,
doch am Ende rief die Pflicht,
keine Zeit mehr, ihn zu lieben,
anderntags fand sie ihn nicht.
Einsam ritt die Amazone
weiter, tief gebeugt von Gram,
als auf einmal um die Ecke
Götterbote Hermes kam.
Er hat ihn im Heer gesehen,
und wenn alles gut gelingt,
wird es schon sehr bald geschehen,
dass er ihm die Botschaft bringt:
"Amazone, Amazone
wartet heute Nacht auf dich,
setzt vom Kopf ab ihre Krone
und empfängt dich königlich."
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Liebe Seeräuber-Jenny!
Wunderschön und hinreißend!
Apollon möge Dein Helfer bleiben - er, der Gott der Liebe!
cyparis
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Ja, er ist mein Helfer! Aber er macht es mir auch möglich, nach Amazonenart zu leben: Frei!
Es war sehr schön. Bin gespannt, wie es weitergeht.
Lieben Gruß
Seeräuber-Jenny
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Amazone, Amazone,
so kommst Du vielleicht zum Sohne,
der die Neugierde besiegt,
wo denn Amazonien liegt.
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Amazonien liegt, na klar,
unter dem, der Sieger war,
über dem, der es versiebt,
neben dem, der wahrhaft liebt!
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Gar weise ist Dein Antwortschreiben.
Na, dann mal recht schön liegen bleiben!