die Lyrik-Wiese
Blumenwiesen => Ach Natur Vergissmeinnicht => Thema gestartet von: Seeräuber-Jenny am Oktober 19, 2014, 16:18:47
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Das Dermaalocyon latouri
im Eozän – memento mori -
von schlankem Wuchs, mit flinker Tatze,
war Urahn einst von Hund und Katze.
Das Katzenvolk verteilt zwar Hiebe,
doch ist’s geboren für die Liebe.
Bald gab es viele kleine Katzen,
die jagten Mäuseschar und Ratzen.
Vertrieben sie von Feld und Speicher,
die Menschen wurden dadurch reicher.
Begannen’s Kätzchen anzulocken
mit fetter Milch und zarten Brocken.
Und fortan lebten sie gemeinsam,
die Menschen waren nie mehr einsam,
verehrten ihre Lebensretter,
erschufen sogar Katzengötter.
Das Katzenwesen, es ist magisch.
Im Mittelalter war das tragisch.
Kam eine schwarze Katz gelaufen,
fand sie ihr End am Scheiterhaufen.
Nun gab es wieder viele Ratten,
die keine Katzenfeinde hatten.
Der Schwarze Tod ist mitgekommen
hat viele Menschen mitgenommen.
Will lieber alle Katzen ehren
und ihre Freundschaft stets begehren.
Lass mich von diesen Wundertieren
auch gern zu Versen inspirieren.
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Hi, Jen!
Die erste Strophe ist zu "fachlich" ;) (Der Urahn war übrigens auch jener der Bären: Caniden, Feliden und Ursiden haben denselben!) für feine Katzenliebelyrik, aber der Rest ist ein Fest! :D
Sehr gern gelesen!
LG, eKy
PS: Hab übrigens auch ein neues: Katerchen Mischa, am Montag zugelaufen: Drei Monate alt, weißes Fell mit rotgetigerter Decke, etwas längeres Fell, aber kein Angora - vielleicht Maine-Coone Mischling. Hab alle Pfoten voll zu tun mit dem kleinen Wirbelwind!
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Liebe Seeräuber-Jenny,
laß mich zuerst auf Erich Kykals Kommentar antworten:
http://de.wikipedia.org/wiki/Maine-Coon-Katze
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Hi, Cypi!
Mein Katerchen ist noch zu klein, um eindeutig etwas sagen zu können, es könnte auch ein Halbangora sein, oder irgendwann mal hat ein Ahne in diese Richtung "quergeschossen"...
Jetzt wollen wir Jenny's Faden aber nicht mehr für eigenen Austausch "missbrauchen". ;) ;D
LG, eKy
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Von Mißbrauch kann keine Rede sein! :)
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Danke, Jenny, für diese kenntnisreiche Katzenhistorie, auf samtigen Verspfoten dargeboten.
Sehr gern gelesen und genossen.
LG gummibaum
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Hi Erich,
stimmt, das Gedicht beginnt wissenschaftlich. Aber ich finde es doch passend, denn wenn wir zu den Anfängen der Katzenhistorie zurückgehen, finden wir wissenschaftliche Erklärungen. Ja, auch der Bär stammt von dem wundersamen Urviech ab. Doch mir war vor allem wichtig zu betonen, dass Hund und Katze keineswegs so verschieden sind, wie oft angenommen wird.
Dass du wieder ein neues Kätzchen aufgenommen hast, freut mich sehr. Ich wünsche euch vergnügte Zeiten zusammen. So ein kleines Katerchen macht viel Unsinn, sorgt aber auch für viel Abwechslung im grauen Alltag. Wo könnte Mischa besser aufgehoben sein als beim Katzenpapa Erich! Und mit seinem kuscheligen Fell wird das Katerchen auch im kalten Winter nicht frieren.
Lieben Gruß
Jenny
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Liebe cyparis,
ich nehme an, du hast keine Einwände gegen das Gedicht. Habe es noch geringfügig verändert (u.a. die Götterstrophe) und so in den Kalender übernommen, der nun endlich fertig ist.
Lieben Gruß
Jenny
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Lieber gummibaum,
danke für deinen lieben Kommentar, der in aller Kürze ebenfalls ein Genuss ist.
Lieben Gruß
Jenny