die Lyrik-Wiese
Blumenwiesen => Ach Natur Vergissmeinnicht => Thema gestartet von: gummibaum am Dezember 27, 2014, 17:02:03
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Der Frost, der endlich eingebrochen,
ist dort, wo lange Nässe stand,
ihr bis zur Wurzel nachgekrochen,
und streng versiegelt glänzt das Land.
So ist dem Schnee die Flur bereitet.
Der Wald hält nun den Atem an.
Er lauscht, ob nicht der Vorhang gleitet,
und das Ballett beginnen kann.
Und wirklich, auf den Wolken heben
sich auf die Spitzen weißer Schuh
die Tänzerinnen, und sie schweben
auf Luftmusik den Wipfeln zu.
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Wunderlandschön!
Lieben Gruß
charis
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"Wunderlandschön" gefällt mir, charis.
LG gummibaum
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Hi, Gum!
Charis hat recht - märchenhaft! :) So schön habe ich Schnee noch nie personifiziert gelesen, und erst der erlesene Satzbau - große Lyrik!
Allergernst gelesen (und leisen Neid empfunden :o)!
LG, eKy
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So viel Lob macht mich ganz glücklich. Danke, Erich.
Liebe Grüße
gummibaum
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Lieber Gummibaum,
auch mir gefällt Dein Gedicht sehr.
Man möchte man liebsten im Schnee tanzen.
Leider haben wir keinen, oder zum Glück?
Egal, schön beschrieben. :)
Lieben Gruß,
Letreo
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Neidlos, lieber gummibaum:
Herrlich!
LG
Cyparis
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Bezaubernd bis zum letzten Vers.
LG
Aspasia
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Hallo Letreo71, cyparis und Aspasia,
mein etwas verspäteter Dank an euch, aber voll unverbrauchter Freude.
LG gummibaum
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moin moin gummibaum,
da ich es erst jetzt gelesen habe, ist mir der Lyrische Winter um so lieber, denn das Wetter hat den Winter bei uns erschreckt :(
Er ist daraufhin erst gar nicht gezeigt :)
Doch du hast gezeigt, wie phantasievoll man mit Worten das beginnende, schöne Gefühl der weißen Ruhe beschreiben kann, selbst der Wald hält den Atem an.
Sehr gerne gelesen und verinnerlicht.
LG
CB
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Danke, lieber Curd.
Ja, meine Lyrik hat ihn leider nicht herbeigelockt. So muss sie nun ersatzweise die Gefühle anstacheln.
LG gummibaum