die Lyrik-Wiese
Blumenwiesen => Ach Natur Vergissmeinnicht => Thema gestartet von: Curd Belesos am Februar 03, 2015, 21:44:27
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Es herrscht in Wald und Hag ein kaltes Schweigen,
seitdem der düstre Winter eingerückt
und Tannenzweige schwer vom Schnee gedrückt
sich tief hinab zur weißen Erde neigen.
Noch wird der frostige Geselle bleiben,
der sich mit bleichgefrornen Flüssen schmückt,
uns hoch am Dach mit Eiszapfen beglückt;
denn erst der junge Lenz wird ihn vertreiben.
Doch müssen wir deswegen ja nicht weinen,
denn aus dem grau verhängten Himmelszelt
wird er uns weiter Schnee zum Rodeln streuen.
Er will uns mit der weißen Pracht erfreuen
und wie aus Zuckerguß erstrahlt die Welt,
lässt er die Sonne durch die Wolken scheinen.
© Curd Belesos
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Lieber Curd,
mir gefällt Dein frostiger Geselle. :)
Ich mag den Schnee mit seiner weißen Güte,
wenn er herabfällt wie aus einer Zuckertüte.
Fast so schön wie Du es beschrieben hast,
hab ich das heute mit meinem Sohn erlebt.
Freudig gelesen.
GLG Letreo
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Liebe Letreo,
du hast recht, der Schnee ist für Kinder schön. Eigentlich S3/V1 mit "schimpfen" enden müssen,
denn das machte ich als ich den Gehsteig an unserem Eck-Grundstück fegen sollte.
Doch mein Enkel sagt mir, das ist nun mal im Winter so, wir wollen doch auch Schlitten fahren.
Habe also "weinen" in den Text gestellt, passt auch besser zum Schlussvers ;D
Einen lieben Gruß aus dem verschneiten Travetal
von Curd
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Das Gedicht ist Dir sehr gut gelungen, lieber Curd.
Beste Grüße
Aspasia
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Hi, Curd!
Gut geschrieben, fast schon mit zuviel Zuckerguss! ;)
S2Z2 - Komma am Zeilenende.
S2Z3 - da habe ich leichte Probleme mit Betonung und Melodie.
S4Z3 - "lässt" mit Doppel-"s", bitte.
Gern gelesen! :)
LG, eKy
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Lieber Curd,
bin gerade von Bellmann abgelenkt;
später mehr, viel mehr. :)
Prost
von
Cyparis
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Lieber Curd,
vielen Dank für die Antwort.
Einerseits muss ich Dir ja zustimmen, aber andererseits bin ich voll und ganz auf der Seite Deines Enkels.
Schön, dass er dich vom schimpfen abbringen konnte, manche Dinge müssen eben so sein wie sie sind. ;)
Lieben winterlichen Gruß zurück
Letreo
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>Lieber Curd,
ich habe einige violette Anregungen eingebaut.
Vor allem im letzten Vers fand ich den Gesellen zu fern, der Bezug war etwas weit weggerückt, so ließ ich die Sonne ganz unabhängig von ihm durch die Wolken auftauchen. :)
Mach Dir nichts draus. Mir hats einfach gefallen, mich in Dein Gedicht einzuklinken.
Ich hab es auch bildlich vor Augen. :)
Sonnig-frostigen Gruß
von
Cyparis
Es herrscht in Wald und Hag ein kaltes Schweigen,
seitdem der düstre Winter eingerückt
und Tannenzweige, schwer vom Schnee gedrückt,
sich tief hinab zur weißen Erde neigen.
Noch wird der frostige Geselle bleiben,
der sich mit bleichgefrornen Flüssen schmückt,
uns hoch am Dach mit Eiszapfen beglückt;
denn erst der junge Lenz wird ihn vertreiben.
Doch müssen wir deswegen ja nicht weinen,
denn aus dem grau verhängten Himmelszelt
wird er uns weiter Schnee zum Rodeln streuen.
Er will uns mit der weißen Pracht erfreuen,
und wie aus Zuckerguß erstrahlt die Welt.
Schon will die Sonne durch die Wolken scheinen.
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Liebe Aspasia,
dein Lob freut mich sehr :)
LG
Moin moin Erich,
danke fürs Lesen und deine Anmerkungen.
Jedoch : , fast schon mit zuviel Zuckerguss...hm...
einem liebenden, romantischen Herzen fällt es eben schwer ;)
LG
Liebe Letreo,
ich freue mich über deinen winterlichen Gruß und hoffe, doch die weipe Pracht ist bereits fort :(
LG
Liebe Cyparis,
ich freue mich sehr, dass du dich in mein Gedicht eingeklinkt hast, jedoch sehe ich den Gesellen nicht sehr fern und habe seine Aktivitäten Blau gekennzeichnet.
Noch wird der frostige Geselle bleiben,
der sich mit bleichgefrornen Flüssen schmückt,
uns hoch am Dach mit Eiszapfen beglückt;
denn erst der junge Lenz wird ihn vertreiben.
Doch müssen wir deswegen ja nicht weinen,
denn aus dem grau verhängten Himmelszelt
wird er uns weiter Schnee zum Rodeln streuen.
Er will uns mit der weißen Pracht erfreuen
und wie aus Zuckerguß erstrahlt die Welt,
lässt er die Sonne durch die Wolken scheinen.
Denn meine Gedanken gingen dahin:
Er will uns mit der weißen Pracht erfreuen.
Und wie aus Zuckerguss erstrahlt uns dann die Welt, wenn er die Sonne durch die Wolken scheinen lässt.
Deine Violetten sind gut und lassen auch deinen Schlussvers als Variante für das Gedicht ohne Probleme zu.
Einen lieben Gruß auch dir
aus dem nebligen Norden
von
Curd
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Lieber Curd,
Du weißt, daß ich sehr oft zu flüchtig lese.
Also ist Dein Schlußvers völlig gültig und richtig.
Meine Gedanken sind wohl abgeschweift bei diesen schönen Bildern.
Der feine Nebeneffekt:
Ich hab Dein Gedicht noch- und nochmals gelesen. :)
Lieben Sonntagsgruß
aus dem immer noch
winterlichen Südwesten:
Cyparis
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Liebe Cyparis,
ich weiß nur, dass du sehr oft, auch des Öfteren, mir meine Flüchtigkeiten in der von mir gewählten Interpunktion aufzeigst ;)
obwohl ich es noch-und nochmals gelesen habe ;D
Einen lieben Sonntagabend Gruß
aus dem nicht mehr sonnigen Norden.
Curd
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ich weiß nur, dass du sehr oft, auch des Öfteren, mir meine Flüchtigkeiten in der von mir gewählten Interpunktion aufzeigst
Lieber Curd -
wenn Dich das piekst, laß ich die Fingerchen davon! :-*
Müdes Trunkenkratzfüßchen
von
Cyparis
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Liebste Cyparis,
bleibe mir gewogen und zeige, wo ich falsch gebogen - das Häkchen ;D
Einen interputionslosen Gruß von Curd
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Lieber Curd -
öffentlich oder ganz intim in einer PN? ;)
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;D so wie du dich fühlst ;D