die Lyrik-Wiese
Blumenwiesen => Verbrannte Erde => Thema gestartet von: cyparis am April 27, 2015, 15:37:07
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Wie eine Mauer steht der Tag vor mir,
wie einen Wall seh ich die Pflichten.
Als schlösse hinter mir sich eine Tür
und vor mir sei kein Raum zum Flüchten.
Es lacht der Tag mir ohne Grund so bang;
selbst gute Freunde werden mir zu Schemen.
Was fürchte ich so stunden-stundenlang?
Ich hab zu geben nichts und nichts zu nehmen.
ad hoc
27. April 2015
Fortsetzung folgt
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Hi, Cypi!
Wunderschön! Und bis auf zwei Zeilen in S1 alles im metrischen Lot! Ich habe mir erlaubt, für diese Zeilen Alternativen anzubieten, die auf die nötigen 5 Hebungen kommen.
Die "stunden-stunden..."-Wiederholung in S2 hat mir nicht gefallen. Auch hier biete ich Ersatz an.
Wie eine Mauer steht der Tag vor mir,
wie einen Wall erkenne ich die Pflichten.
Als schlösse hinter mir sich eine Tür
und vor mir sei nicht irgend Raum zum Flüchten.
Es lacht der Tag mir ohne Grund so bang;
selbst gute Freunde werden mir zu Schemen.
Was fürchte ich so endlos stundenlang?
Ich hab zu geben nichts und nichts zu nehmen.
Also da freue ich mich schon wie Bolle auf die "Fortsetzung"! ;D ;)
Sehr gern gelesen! :)
LG, eKy
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Liebe Cyparis,
wo Erich recht hat, hat er recht :)
O0 Curd