die Lyrik-Wiese
Blumenwiesen => Zwischen Rosen und Romantik => Thema gestartet von: gummibaum am Juni 24, 2015, 22:00:23
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Träumend sah ich Worte quellen
über deines Mundes Rand,
aus dem Lippenrund die hellen
Formen, die er Dunklem fand.
War nun deine Sprache meine,
lerntest du sie heimlich gut?
Was du sagtest, glich dem Weine,
der noch perlt, und stieg ins Blut.
Als ich wie vom Rausch erwachte,
war die Nacht erfüllt mit Licht,
und ich hörte, wie ich lachte,
weil ein Stummgeglaubter spricht.
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Hi, Gum!
Komplex und kryptisch - man braucht etwas, um sich da durchzuklamüsern!
Um ehrlich zu sein - so ganz verstanden habe ich es dennoch nicht. Kannst du mich erleuchten?
Sehr gern gelesen, weil lyrisch auf jeden Fall sehr wertvoll!
LG, eKy
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Hallo Erich,
das ist leider gar nicht verstehbar. Meine Freundin, die nur Spanisch kann, sprach in meinem Traum fließend Deutsch. Ich war fasziniert, und als ich aufwachte, sehr erheitert und hab´s aufgeschrieben.
Danke für lieben Kommentar.
gummibaum
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Ahh - Danke für die Erhellung! :D
Jetzt nur noch diese Frage: Welchem "Dunklem" fand die Traumfrau denn so helle (Sprach)Formen?
Dunkel im Sinne von "erotisch" oder im Sinne von "böse, negativ"?
Dennoch: ein sehr schöner Satz! :)
LG, eKy
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Lieber gummibaum,
ein sehr schönes Gedicht!
Unter dem Dunklen stelle ich mir eher Trauriges, Düsteres, Geheimnisvolles vor,
wie es hier in vielen Sonetten (nicht nur) Erichs aufscheint.
Dank und liebe Grüße
von
Cyparis