die Lyrik-Wiese
Blumenwiesen => Ach Natur Vergissmeinnicht => Thema gestartet von: cyparis am Juli 15, 2015, 17:07:07
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Verästelungen
Sie winden sich, als müsse es so sein.
Als sei das keine große Kunst des Töpfers.
Hinab zur Lende, zum rechten Bein, Gebein.
Schräge Kannelüren, Art des Schöpfers.
Wie fein und krumm die Äste.
Und in der ersten Gabelung
hocken schon die ersten bösen Reste,
beiseit der allerersten Nabelung.
Der Stamm ist schmal geworden.
Bast wird hier nicht mehr.
Keine Ringe, keine Silberorden.
Das Lassen fällt mir schwer.
15. Juli 2015
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Liebe Cyparis,
Diese "Baumgedicht" gefällt mir weniger. Es ist mir zu traurig!
Denk an den Baum und seine Selbstheilungkräfte: Es ist wirklich faszinierend wie diese "Vernarbungen" aussehen - echte Kunstwerke!
Ich wünsche dir diese Kräfte herbei (neben dem Daumendrücken ;))!
Alles wird gut!
Lieben Gruß
charis
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Liebe charis,
ich hab die Röntgenbilder gesehen.
Unglaublich, wie verästelt die Arterien sind.
Und die Prognose ist auch nicht so doll, von daher der klangende Klang.
Hauptsache: Mein Bein bleibt erhalten.
Hab ganz lieben Dank für diesen erbau(m)enden Kommentar!
Cyparis
(die Zypresse)