die Lyrik-Wiese

Blumenwiesen => Zwischen Rosen und Romantik => Thema gestartet von: Phoenix-GEZ-frei am Juli 22, 2015, 07:56:22

Titel: Bal­da­chin
Beitrag von: Phoenix-GEZ-frei am Juli 22, 2015, 07:56:22


Wie still

Ich nur

Mein
Verlangen

Wie still ich nur
Am Morgen bin
Inmitten

Früher Sänger

Mein stilles „Mmmm und ach“
Es steigt
Zum hell und werden
Blauen Himmel

Wo grau und weiß
Gelassen

Über dies

Grundierte
Zieht

Da, vor mir steht
ein Topf
aus Irdengut
Es blüht der Oleander

Den Du

Nie aufgegeben, hast

Ich liebe dich
Es ist, ein Wunder

Du schläfst

Und ich

bin

Isis
Wach

©Phoenix-GEZ-frei



Titel: Lieber Phoenerle -
Beitrag von: cyparis am Juli 23, 2015, 07:03:09
Du hast mich nicht überrascht mit diesem schönen, fragilen, grazilen und himmelwärtsstrebenden Federgedicht.

die Verse sind so raffiniert (im guten sinn!) vieldeutig und doch so eindeutig.

Lediglich hier:

Mein stilles „Mmmm und ach“

hätte ich selbst so formuliert:

Mein stilles "Aah und ach"


Lieben Gruß
von

Cyparis
Titel: Re: Bal­da­chin
Beitrag von: Curd Belesos am September 11, 2015, 21:56:25
moin moin Phönix,

ein wundervolles Liebesgedicht an den Morgen und die Liebe.

LG
CB