die Lyrik-Wiese
Blumenwiesen => Verbrannte Erde => Thema gestartet von: Erich Kykal am August 31, 2015, 14:15:52
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"Was ist denn schon dabei?!", so raunt die Stimme
verlockend nahe am erhitzten Ohr.
"Ach stell dir nur die viele Knete vor!"
Und langsam wird das unerträglich Schlimme
erwägenswerter, und die schwache Seele
erstickt sich wacker in erwachter Gier,
ergibt sich willig einem fremden Tier
und deutet seine lüsternen Befehle.
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Das erste Mal ist kläglich überstanden,
die Scheine knistern in der welken Hand.
Dämonen nisten, da sie Futter fanden,
in diesem Herzen nun für alle Tage,
und was an Unschuld sich darin befand,
ernährt die Schatten einer fernen Klage.
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Lieber Erich -
welke Hand? Wirklich?
ein sehr deprimierendes Gedicht.
Zum Glück kommt es mir nicht allzu realistisch vor.
Wird heutzutage der knisternde Schein nicht aus purer Not oder aus Zwang genommen?
Kein Inhalt, der mich erfreuen kann.
Lieben düsteren Gruß
von
Cyparis