die Lyrik-Wiese
Blumenwiesen => Verbrannte Erde => Thema gestartet von: gummibaum am September 07, 2015, 10:03:55
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Die Wolken lagern vor der Scheibe,
als wollten sie mich sanft erdrücken,
und was ich panisch niederschreibe,
zerbricht zu sinnentleerten Stücken.
Schon birst das Seelenschiff im Meere
und Mast und Fahne, sie versinken,
die Planken schaukeln auf der Leere,
und lautlos werde ich ertrinken.
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herrjemine, was ist los?
überall katastrophenstimmung? ???
oder ist etwa schon die erste herbstdepression im anzug?
wegschmeißen! den ganzen anzug! sofort! >:D
hier hat es übrigens auch geregnet - alles grau in grau.
doch nach der wochenlangen hitze empfinde ich es als erlösung.
düster , düster - wenns nur ein gedicht ist bin ich froh!
lg, larin
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Hallo a.c.larin,
das Gedicht ist noch bei 30° C entstanden. Ein Entlastungstext, weil ich den "psychischen Apparat" Freuds (Es/Ich/Über-Ich) in einer Hausarbeit erläutern musste. Aber danke und alles Gute!
LG gummibaum
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Lieber gummibaum,
für mich hat diese Pyramide (Freud) keine absolute Gültigkeit.
Aber Dein Gedicht auf jeden Fall:
Ich finds ausgezeichnet!
Cyparis-Es
grüßt!
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Danke, cyparis.
LG gummibaum
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Hi. Gum!
Gefällt mir auch!
Zu den Wortbildern: Sie gefallen mir, wie dein Schreibstil überhaupt, bloß WARUM ist er panisch beim Niederschreiben? Nur wegen der Wolken? Unwahrscheinlich. Man wüsste gern einen Grund für die Panik.
Und in WELCHEM Meere scheitert sein Seelenschiff? WORIN ertrinkt er? Mit bleiben da noch zu viele offene Enden und unerklärte Bildelemente. Vielleicht sind 2 Strophen manchmal eben doch zu kurz? ;)
Dennoch sehr gern gelesen! Passt gut zu meiner eigenen gegenwärtigen Stimmung!
LG, eKy