die Lyrik-Wiese
Blumenwiesen => Ach Natur Vergissmeinnicht => Thema gestartet von: Curd Belesos am September 12, 2015, 09:03:21
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Der Wind weht scharf von See herüber,
dass mir das ganze Haar verweht,
und sturmfrisiert nach hinten steht;
der warme Sommer war mir lieber.
Doch hat der Herbst ihn fortgetrieben,
die Strände sind nun menschenleer,
von Schaum bekränzt zeigt sich das Meer,
mit schrillem Ruf die Möwen fliegen.
Noch liegen Schafe auf den Deichen,
auch wenn der Regen kräftig fällt,
erst wenn der Winter Einzug hält,
wird man in Richtung Ställe weichen.
Wild zerrt der West an allen Bäumen,
noch trägt der Wald sein buntes Kleid,
doch Schnee und Eis sind nicht mehr weit,
dann liegt die Welt in weißen Träumen.
© Curd Belesos
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Hi, Curd!
Die Peanuts:
Wild weht der Wind von See herüber, Betonter Auftakt im sonst unbetonten Werk. Absicht? Sonst: "Der Wind zieht wild von See herüber,"
dass mir das ganze Haar verweht, Wortwiederholung mit Z1: "weht/verweht". Altern.: Z1 das Wort tauschen in "zieht" oder so.
und wie gegelt nach hinten steht; Zu "gegelt", das nicht lyrisch klingt, gibt es keine gute Altern., bestenfalls: "gestylt" oder "fixiert" - beides ebenso furchtbar. Ich würde "erstarrt" präferieren.
der warme Sommer war mir da lieber. Zeile zu lang - streiche "da".
Doch hat der Herbst ihn fort getrieben, Besser "fortgetrieben" zusammen.
die Strände sind nun menschenleer,
von Schaum bekränzt zeigt sich das Meer,
mit schrillem Ruf die Möwen fliegen.
Noch liegen Schafe auf den Deichen Komma.
auch wenn der Regen kräftig fällt,
wenn erst der Winter Einzug hält Komma.
wird man zum Stalle hin ausweichen. Unnatürliche Betonung "ausweichen". Altern: "wird man in Richtung Ställe weichen."
Ein scharfer West zerrt an den Bäumen, Inhaltliche Wiederholung mit S1Z1 - gewollt?
noch trägt der Wald ein buntes Kleid,
doch Schnee und Eis sind nicht mehr weit,
dann liegt die Welt in weißen Träumen.
Sehr gern gelesen - und etwas nachbearbeitet ... ;)
LG, eKy
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Moin moin Erich du fleißiger, kranker Poet :)
danke für deine "Nachbearbeitung" .
Gegelt ist wirklich etwas heftig gewesen ::)
LG
CB
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Natur pur, lieber Curd, mit farbenfrohen Bildern und deutlich klingenden Tönen.
Auch ich habs sehr gern gelesen!
Mit sommerliebenden Grüßen
von
Cyparis
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Danke dir liebe Cyparis,
das nächste Herbstgedicht von gestern Abend ist auch schon da ;D
Einen müden Gruß zur Nacht von mir
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Lieber Curd,
ein starkes Windchen weht da bei Dir.
"sturmfrisiert" ist prima.
Gern gelesen.
LG Letreo
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Danke dir liebe Letreo, an der See kommt der Wind eben immer von vorn ;D
LG
von Curd
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So mag ich den Herbst, Curd!
Ein scharfer Wind, menschenleere Strände,
schäumendes Meer...
Sehr schöne Bilder, die du hier malst.
Liebe Grüße
Jonny
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Ein scharfer Wind, menschenleere Strände, schäumendes Meer...
moin moin Jonny,
dann würdest du jetzt den Winter lieben ;D
-scharfer, schneidender, eiskalter Wind, schäumende, dunkle Wellen...........kein Mensch, keine Möwe, raue Einsamkeit.
Danke und lieben Gruß
Curd