die Lyrik-Wiese
Blumenwiesen => Zwischen Rosen und Romantik => Thema gestartet von: Jonny am Oktober 02, 2015, 21:06:02
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Vier Augen, die sich blind verstehen,
vier Hände, deren Finger sehen,
vier Lippen, Zärtlichkeiten tragend,
zwei Herzen, füreinander schlagend.
Zwei Augen, die den Glanz verlieren,
zwei Hände, deren Finger frieren,
zwei Lippen flüstern es: Vorbei!
Ein Herz schlägt immer noch für zwei...
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Hi, Jonny!
Gefällt mir - die hypnotisch wirkende Wiederholung der immer gleichen Satzstruktur treibt den Leser dynamisch der Conclusio zu!
Allerdings würde ich die nötigen Kommata setzen:
Vier Augen, die sich blind verstehen,
vier Hände, deren Finger sehen,
vier Lippen, Zärtlichkeiten tragend,
zwei Herzen, füreinander schlagend.
Zwei Augen, die den Glanz verlieren,
zwei Hände, deren Finger frieren,
zwei Lippen beben - es ist vorbei! Senkungsprall "beben - es". Altern.: "Zwei Lippen beben - und vorbei!"
Ein Herz schlägt immer noch für zwei...
Die letzte Zeile muss man eigentlich betont anlesen, da das "ein" wichtig ist. Da dies die Conclusio ist, kann man das aber akzeptieren, sozusagen, um diese zu akzentuieren!
Sehr gern gelesen! :)
LG, eKy
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Lieber Erich!
Ich freue mich über dein Lesen und deine Vorschläge!
Ein schon etwas älterer Text.
Eigentlich wollte ich alle Satzzeichen weglassen, weil es recht viele sind.
Ich werde die fehlenden hinzufügen.
Mit der vorletzten Zeile hatte ich auch gerungen.
Ich glaube ich hab da eine Lösung gefunden.
Danke für den Anstoss!
Liebe Grüße
Jonny
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Lieber Jonny -
wundervoll!
Mit so wenigen Worten ein ganzes Leben zu beschreiben ....
sehr gelungen, sehr anrührend obendrein.
Lieben Gruß
von
Cyparis
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Das freut mich liebe Cyparis, danke!
Hab ein schönes Wochenende.
Liebe Grüße
Jonny
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Moin moin Jonny,
ein wunderbarer Text den ich sehr gerne gelesen habe. Mehrfach.
LG
CB
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Und dafür danke ich dir, lieber Curd!
Einen schönen Abend dir.
Liebe Grüße
Jonny