die Lyrik-Wiese
Blumenwiesen => Drum Ehrlichkeit und Edelweiß => Thema gestartet von: Erich Kykal am November 07, 2015, 10:53:57
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Das letzte Blatt, es schaukelt matt
am regungslosen Zweige,
gelöst beinah vom letzten Halt,
vertrocknet bald, verloren, kalt -
so geht es still zur Neige.
Der letzte Ton, wer ahnt ihn schon -
wann wird er uns gesungen?
So manchen holt ein Windstoß jäh,
so mancher überdauert zäh,
und weiß sich doch bezwungen.
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Lieber Erich!
Mir gefällt der tiefe Sinn hinter deinem Text, vor allem in der zweiten Strophe.
Ebenso deine gelungene Wortwahl.
Mit Freude und etwas Wehmut gelesen.
Liebe Grüße
Jonny
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Hi, Jonny!
Vielen Dank für den Zuspruch! Solche Lamentos über die Unausweichlichkeit des Verfalls entringen sich mir des Öfteren! Auch eine Art der Bewältigung, meine Version des memento mori!
LG, eKy
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Schönes Spiel mit dem wechselnden Reimschema. Die Parallele ist gut gezogen, und der Zähe und doch Bezwungene gibt am Ende zu denken.
Sehr gern gelesen, Erich.
LG gummibaum
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Hi, Gum!
Vielen Dank für die profunde Analyse! :)
Ich dachte, ich mach mal was Kürzeres, so in deiner Richtung ... - nee, Scherz! ;) :D
LG, eKy
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Hi Erich,
in der Kürze liegt die Würze...nee, Scherz! ;) Super dargestellt, stimmt nachdenklich.
Warmen Herbstgruß
Letreo
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Hi, letreo!
Vielen Dank für das Lob! :)
Eigentlich wollte ich länger schreiben, aber das Ende von S2 stellte sich dann als so kernige Conclusio heraus, dass jede weitere Strophe nur dagegen hätte abfallen können. Manchmal ist weniger mehr ...
LG, eKy
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Hi Erich,
Für mich ein Hit. Super!
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Hi, Copper!
"Rauschenden" Dank für die Blumen! :)
LG, eKy
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so mancher überdauert zäh
und weiß sich doch bezwungen.
moin moin Erich,
wie du selber schon sagtest : kernige Conclusio.
Gerne gelesen und es dir mitgeteilt ;D
LG
CB
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Hi, Curd!
Kernigen Dank für das freundliche Echo! :)
LG, eKy