die Lyrik-Wiese

Blumenwiesen => Zwischen Rosen und Romantik => Thema gestartet von: Curd Belesos am Dezember 27, 2015, 23:45:35

Titel: Für alle Zeiten mein
Beitrag von: Curd Belesos am Dezember 27, 2015, 23:45:35
Der Mund will nun nicht länger schweigen,
das Herz sich ihm in Liebe zeigen,
die Seele nach Erlösung schrein;
ich musste ihn so lang entbehren,
und werde es ihm nicht verwehren,
in meinem Arm heut Nacht zu sein.

Denn ich begehre ihn von Herzen,
Und werde voller Lust und Schmerzen
Ihm meinen Leib in Liebe weihn,
denn wenn wir vor Begierde brennen
und uns zur Liebeslust bekennen,
stimmen wir beide überein.

Wenn ich mit Ihm im Rausch der Triebe,
durch Wolken in den Himmel fliege,
weiß ich, er liebt nur mich allein,
denn er kann meine Sehnsucht stillen,
mir meinen Liebestraum erfüllen;
und bleibt für alle Zeiten mein.

© Curd Belesos
Titel: Re: Für alle Zeiten mein
Beitrag von: Erich Kykal am Dezember 28, 2015, 00:54:33
Hi, Curd!

Da ich dich nicht für bisexuell halte, erlaube ich mir anzunehmen, dass dieses Gedicht aus der Perspektive einer Liebenden geschrieben ist. das weibliche LyrIch schwärmt von seinem Objekt emotionaler Begierde.

Probleme habe ich mit der Schlusszeile von S2, die beginnt nämlich betont. Da man die 2. Silbe aber ebenfalls betont lesen kann, fällt es nicht so auf. Korrekt ist es aber dennoch nicht.

Gern gelesen! :)

LG, eKy
Titel: Re: Für alle Zeiten mein
Beitrag von: Curd Belesos am Dezember 28, 2015, 23:50:10
Da ich dich nicht für bisexuell halte, erlaube ich mir anzunehmen, dass dieses Gedicht aus der Perspektive einer Liebenden geschrieben ist.

Moin moin Erich, auch ich erlaube  ;D

Einen grinsenden Gruß

CB