die Lyrik-Wiese
Blumenwiesen => Zwischen Rosen und Romantik => Thema gestartet von: Seeräuber-Jenny am Februar 29, 2016, 23:30:55
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Mein Lieb ist wie ein Rosenstrauch,
der im Verborgnen blüht.
Sein Duft berührt mit zartem Hauch
mein innerstes Gemüt.
Ich brech ihn nicht, verletz ihn nicht,
weil ich ein Mädchen bin.
Das Heidenröslein im Gedicht
geht mir nicht aus dem Sinn.
Der wilde Knabe zwang das Glück
in seinem Unverstand,
doch nur für einen Augenblick.
Blut klebt an seiner Hand.
Mein Rosenstrauch so weiß und grün
im hellen Sonnenlicht
wird still und freundlich für mich blühn,
bis mir das Auge bricht.
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Liebe Jenny,
tolle Antwort auf Goethes Gedicht. Die achtsamere Haltung hat aus dem Röslein einen ganzen Strauch gemacht. Bei 3/4 bin ich versucht "Blut" zu betonen. Hinter Strauch (4/1) und Sonnenlicht (4/2) hätte ich ein Komma gesetzt.
Voll Freude gelesen.
LG gummibaum
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Hi, Jen!
Auch mir fiel die "Blut"-Zeile auf.
Altern:
Der wilde Knabe zwang das Glück
in seinem Unverstand,
doch nur für einen Augenblick
mit blutverklebter Hand.
oder: klebt Blut an seiner Hand.
Allerdings (@ gum): KEIN Komma nach "Sonnenlicht"! Das Komma hinter "Strauch" ist Geschmacksache.
Sehr gern gelesen! :)
LG, eKy
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Wo steckt denn unsere wilde Seeräuber-Jenny, daß sie auf die Kommentare nicht antwortet???
Zu einem Gedicht, das sich sehen lassen kann!
Grüße in die Ferne
von
Cyparis
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Wo steckt denn unsere wilde Seeräuber-Jenny, daß sie auf die Kommentare nicht antwortet???
Zu einem Gedicht, das sich sehen lassen kann!
Liebe Jenny,
das Gedicht kann sich nicht nur sehen lassen, es kann sich auch lesen lassen, wunderbar ;D
Lieben Nachtgruß an dich und Cyparis :-*
von Curd