die Lyrik-Wiese
Blumenwiesen => Ach Natur Vergissmeinnicht => Thema gestartet von: Ingo Baumgartner am September 12, 2010, 10:35:13
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Die Sonne spielt, wirft Schattenringe
auf Buschlaub, braunes Baumgeäst.
Ein Tanz der Kringel trifft auf Dinge,
die solches Neckwerk leben lässt.
Doch da, es hebt sich auf dem Felsen
das Musterband, strebt Grasland zu
Ein Chor aus bangen Vogelhälsen
verrät Gefahr, vorbei die Ruh.
Die Antilope bläht die Nüstern,
der Schenkel zuckt, sie dreht das Ohr.
Geflirr und Wolkenzug verdüstern
des Leoparden Fleckenflor.
Genommen wird ein junges Leben
nach kurzer Jagd am Waldesrand.
Nicht ohne Sinn, es wird gegeben
zu andrer Wesen Fortbestand.
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Hallo Ingo
bei all deinen Naturgedichten werde ich immer ganz neidig.
Deine Wortschöpfungen und Wortspielereien sind einmalig.
Habe dich wie üblich gerne gelesen.
Der Knacki grüßt
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Lieber Ingo,
ich bewundere Dich neidlos.
Wie immer:
Sehr gelungen, besonders die Enjambements - eine Kunst für sich.
Bei Deinen Gedichten steht man immer inmitten der Szenerie!
Lieben Gruß
von
cyparis