die Lyrik-Wiese
Blumenwiesen => Ach Natur Vergissmeinnicht => Thema gestartet von: Curd Belesos am M?RZ 10, 2016, 00:10:40
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Ganz langsam geht er sowieso,
das sei ihm unbenommen,
drum singen wir ihm jugendfroh
der Frühling wird bald kommen;
auch wenn der Frost noch allerwärts,
mit seinem kühlen kalten Herz,
den Lenz daran will hindern.
Ihr Blütenknospen kommt hervor
aus langer Winterpause,
es singet schon der Vögel Chor
und lockt mich aus dem Hause;
ein neues Kleid trägt bald die Welt,
auch wenn der Winter sich noch hält,
den Lenz kann er nicht hindern.
Muß sehen, was sich draußen tut,
will auch der Herzschlag stocken,
hinaus ins Feld, die Luft riecht gut
nach Schnee- und Osterglocken;
die Sonne scheint im Frühlingsreich
und auch der Winter geht nun gleich,
den Lenz konnt er nicht hindern.
© Curd Belesos
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Lieber Curd!
Ein hinreißendes Lied!
Die Strophenendverse sind direkt raffiniert, bestechen mich.
Da möcht ich mit hinaus...!
Lieben Gruß
von
Cyparis
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Hi, Curd!
Gut gelungen - beschwingt und lenzenhaft kommen die Zeilen daher, leichthin bezaubernd mit ihren Frühlingsbildern!
Sehr gern gelesen! :)
LG, eKy
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Gelungen, Curd.
Schön melodisch, ein ausgefallenes Frühlingsgedicht.
Liebe Grüße
wolfmozart
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Lieber Curd,
mittlerweile ist der Frühling prächtig entfaltet. Aber ohne dein Gedicht wäre er ja vielleicht noch immer im Krokusstadium. Darum ein Danke!
Mit sonniger Laune grüßt
gummibaum
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.....ach ihr Lieben, bin ich froh, dass man den Lenz nicht hindern kann, denn es ist wieder dieser Duft in der Welt, der nicht nur die Schmetterlinge trunken macht.
Liebe, schöner Götterfunke ;)
Danke euch und nun a guats Nächtle
sagt Curd.