die Lyrik-Wiese
Blumenwiesen => Zwischen Rosen und Romantik => Thema gestartet von: Curd Belesos am Juli 18, 2016, 12:06:49
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Ich fühl mich jeden Tag mit dir verbunden,
auch wenn ich nicht an jedem bei dir war,
denn es sind viel zu wenige im Jahr
die wir verbracht mit wunderbaren Stunden.
In denen konnt ich deinen Atem trinken,
der mir die Glut der Liebeslust entfacht
und spüre dann den Zauber deiner Macht
wenn wir vergessen ineinander sinken.
Du hast mich fort aus dieser Welt gerissen,
denn wir verbrachten träumend diese Tage
die wir gemeinsam voller Glück erlebten.
Da wir hinauf zum siebten Himmel schwebten
waren wir eins und ohne jede Frage
wollen wir dieses Glück nie mehr vermissen.
© Curd Belesos
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Hi Curd!
Ein - wie sollte es anders sein! ;) - Liebensgedicht - aber ein sehr gelungenes! :)
Ein paar Kommata und ein paar stilistische Korrekturen, welche die lyrische Sprache runder und edler machen, habe ich mir erlaubt vorzuschlagen, sowie die Änderung der bei dir betonten Auftakte der beiden letzten Zeilen - ein Nogo im Sonett (außer du ziehst es ganz durch ...)!
Der temporären Stringenz zuliebe habe ich zudem die ganze 2. Str. ins Präsens gerückt, also auch Z1.
Da "Glück" schon im ersten Terzett auftaucht, habe ich im 2. ein anderes Wort gesetzt, um die Wortwiederholung zu vermeiden.
Ich weiß mich jeden Tag mit dir verbunden,
auch wenn ich nicht an jedem bei dir war,
denn es sind viel zu wenige im Jahr, Komma.
die wir verbracht mit wunderbaren Stunden.
Aus diesen darf ich deinen Atem trinken,
der mir die Glut der Liebeslust entfacht
und spüre bald den Zauber deiner Macht, Komma.
wenn wir vergessen ineinander sinken.
Du hast mich fort aus dieser Welt gerissen,
denn wir verbrachten träumend diese Tage, Komma.
die wir gemeinsam voller Glück erlebten.
Wo wir hinauf zum siebten Himmel schwebten, Komma.
erlebten wir wie Eins, und ohne Frage -
wir wollen keine Seligkeit mehr missen.
Nimm, was dir brauchbar erscheint! Sehr gern gelesen und dran rumgezupft! ;) ;D
LG, eKy
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Hallo Curd, hallo Erich,
der Betonungswechsel in den letzten beiden Versen könnte Absicht sein. Jedenfalls hatte ich beim zügigen Weiterlesen nach der drittletzten Zeile nicht das Gefühl zu stolpern, sondern abzuheben, was zum Inhalt gut passt.
Sehr gern gelesen.
LG gummibaum