die Lyrik-Wiese

Blumenwiesen => Zwischen Rosen und Romantik => Thema gestartet von: Curd Belesos am September 10, 2016, 00:53:58

Titel: Männer
Beitrag von: Curd Belesos am September 10, 2016, 00:53:58
Die einen lieben große, schwere Brüste,
im Dirndl machen sie ja auch viel her,
doch manche wollen größere und mehr,
obwohl es ihnen doch schon reichen müsste.

Die andren möchten apfelgroße haben,
schön fest und knackig sollen sie dann sein,
in jede Hand passt eine Hälfte rein,
um sich mit Hochgenuss dann zu laben.

Ich aber steh auf Adams nackte Blöße,
ganz ohne Haare, knusperbraun gebrannt,
der Anblick reizt mich, steigert mein Begehren.

Hier frage ich nicht nach der Körbchengröße,
am strammen Muskel hängt mein Aug gebannt;
so einem Mann würd ich mich nicht verwehren.

© Curd Belesos
Titel: Re: Männer
Beitrag von: Erich Kykal am September 10, 2016, 09:20:39
Hi Curd!

Das sind ja ganz neue Töne!  ;D >:D

S4Z1 - fehlt ein "nach".

Okay, du betonst ja oft genug, dass der Autor nicht mit dem LyrIch identisch ist. Ich geh mal davon aus, dass dies auch hier der Fall ist. Falls nicht, wär's mir aber auch egal - ich falle ja nicht unter die beschriebene begehrte Kategorie Mann!  ;) ;D 8)

Amüsiert gelesen!  :)

LG, eKy
Titel: Re: Männer
Beitrag von: Curd Belesos am September 10, 2016, 10:32:01

Okay, du betonst ja oft genug, dass der Autor nicht mit dem LyrIch identisch ist.

moin moin Erich,

nicht mit dem LyrIch identisch sein muss  8) ::), hier war es aber das LyrSie  >:D

Übrigens, ich würde doch meinen, dass die begehrte Kategorie Mann von jedem anders gesehen wird  ;)

Grinsenden Gruß
von Curd
Titel: Re: Männer
Beitrag von: Erich Kykal am September 10, 2016, 10:44:42
Hi Curd!

Sorry, aber das widerspricht der Logik deines Textaufbaus!

Wenn du erst anführst, WAS Männer lieben, und dann mit "Aber ich .." fortfährst, so suggerierst du, dass hier ein weiterer Mann von SEINEN Vorlieben erzählt, die konträr zu denen der anderen sind: Dass er nämlich sportliche Naturburschen begehrt!

Wäre das LyrIch eine Frau, hätte sie zuvor von den Vorlieben anderer Frauen erzählt, und das Gedicht hätte auch einen anderen Titel.

Soll es in deinem Sinne interpretierbar sein, hättest du in etwa wie folgt überleiten müssen: "Ich aber will den Mann, der nicht fixiert ist auf Brüste, der ins Innere blickt, nicht auf die vergängliche Hülle, usw..." DAS wäre dann folgelogisch gewesen: Ein weibliches LyrIch, das erst (vorwurfsvoll) über männliche Vorlieben referiert, um diese dann mit den eigenen moralisch zu konterkarieren.

LG, eKy
Titel: Re: Männer
Beitrag von: gummibaum am September 10, 2016, 11:51:29
Herrlicher Rollentausch, lieber Curd.

Ich habe sofort zur Hantel gegriffen, um Sixpacks aufzubauen.

Lachend grüßt
gummibaum
Titel: Re: Männer
Beitrag von: Curd Belesos am September 11, 2016, 22:41:00

Sorry, aber das widerspricht der Logik deines Textaufbaus!

Wenn du erst anführst, WAS Männer lieben, und dann mit "Aber ich .." fortfährst, so suggerierst du, dass hier ein weiterer Mann von SEINEN Vorlieben erzählt, die konträr zu denen der anderen sind: Dass er nämlich sportliche Naturburschen begehrt!

Moin moin Erich,

es ist richtig was du schreibst.

Wie du erkannt hast, ist mir ein Freudscher "Versprecher" unterlaufen  :o

Die Verse bleiben wie sie sind...........meine Erklärung revidiere ich hiermit 8)  ::)

Danke für das tiefe Eintauchen in meine Gedankenwelt  ;D


Hi, du lachender gummibaum, überanstrenge dich nicht, denn du bist mir auch so schon sympatisch  ;)


Küstengruß von Curd  >:D

Titel: Re: Männer
Beitrag von: cyparis am September 15, 2016, 12:39:34
Aber hallo!

Hier hat offensichtlich ein Hermaphrodit gedichtet.
Aber es wurde auch mal Zeit, daß auf die körperlichen Vorzüge des Mannes hingewiesen wird.
So ein strammer Muskel kann sicher so manches Auge und mehr beglücken!

Prächtig, lieber Curd!

Grüße in die Ferne
von
Cyparis!