die Lyrik-Wiese
Blumenwiesen => Drum Ehrlichkeit und Edelweiß => Thema gestartet von: Aspasia am September 12, 2016, 07:06:21
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Erfolgreich ist der Schlupf ins Leben:
Der erste Schrei, welch ein Fanal!
Er lässt die ganze Welt erbeben:
„Ich bin und habe jede Wahl.“
Doch dabei wird es meistens bleiben,
das Angebot verhält sich schmal,
da nützt auch nichts das Lampenreiben:
Der Märchen Weisheit bleibt banal.
Am Ende herrscht die Mäuschenstille.
Geschrei hat niemals viel gebracht.
Das Brüllen: „Mein ist jeder Wille!“ …
es stirbt schon in der ersten Nacht.
12.09.2016
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Hi Aspasia!
Wenn man die Möglichkeiten und Chancen, die man als Heranwachsender heute hat, mit früheren Jahrhunderten vergleicht, zB dem Feudalsystem, als man zu sein hatte, worein man geboren worden war - dann gibt es schon eine Menge mehr ... man müsste die Kinder eben entsprechend fördern, dass die überhaupt ihr Potential erkennen, und man müsste sie so erziehen, dass sie auch den Arsch hochkriegen und selbst ihrem Traum nachjagen, anstatt meckernd rumzusitzen und darauf zu warten, das sich "schon irgendwas ergeben" wird!
Absolute Freiheit kann es ohnehin nie geben - und sie wäre auch höchst ungesund und korrumpierend!
Vom philosophischen Standpunkt habe ich deine Zeilen sehr gern gelesen - und nachempfunden, denn irgendwie glaube ich, dass fast jeder mit zumindest dem Hauch eines Gefühls durchs Leben geht, dass er irgendwo zu kurz gekommen wäre - und wie unfair das doch sei! >:( >:D ;D
LG, eKy
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Hei, Ihr beiden -
ich fühle micht nicht zu kurz gekommen.
Ich hatte meine guten Zeiten und meine schlechten Zeiten, die guten überwiegen dank der Dichterei und andrem Glück.
Aber dieses knappe Gedicht ist Klasse.
Grüße
von
Cyparis
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moin moin ihr drei -
Cyparis hat es wie ich aufgenommen.
Klasse dieses Gedicht, doch zu kurz gekommen bin ich nicht ;D ::)
LG
CB