die Lyrik-Wiese
Blumenwiesen => Mit Löwenzahn und Lebensfreude => Thema gestartet von: Letreo71 am Oktober 13, 2016, 21:02:12
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Ich weiß, dass mir ein Übel naht.
Das Übel, es geschieht mir recht,
für meine üble Übeltat,
denn üble Taten sind sehr schlecht.
Ich übte einen Überfall,
wobei, ich überlegte nicht,
die vielen Menschen überall,
versperrten mir die Übersicht.
Und überdies geschah ein Mord,
ein Mord von übler Sorte,
der Übeltäter rannte fort.
Ja hat man dafür Worte?
Am Übergang da traf ich ihn,
er sah recht übel aus.
Ich wollte mit ihm rübergehn,
da wuchs ich über mich hinaus.
Mein Übermut bestrafte mich,
ich musste übelst brechen.
Die Frage, sie erübrigt sich,
das Übel will sich rächen.
Die Überschrift der Zeitung „Bild“
sie lautet übertrieben,
mal überlegen, halb so wild:
„Wer Übel will, muss üben.“
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Hahaha, liebe Letreo, dann üb maL schön!
Nein, im Ernst, das Gedicht hat ja gar keinen Hintergrund zum Lachen.
Auch ist es eher ein Spiel mit dem Wort Übel.
Übel ist auch die BILD, da hast Du recht.
Lieben Gruß
von
Cyparis
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Ja, liebe Cyparis, es war nur eine kleine Wortspielerei. :)
Danke für deinen Kommi und liebe Grüße zu dir,
Letreo
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Ein pfiffiger und amüsanter Text rund um das ü.
Mit Freude gelesen, letreo. 1a!
LG gummibaum
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Welch eine Überraschung, da sind ja schon wieder Großbuchstaben. :)
Danke für deinen Kommi, lieber Gummibaum.
Lieben Gruß
Letreo