die Lyrik-Wiese
Blumenwiesen => Ach Natur Vergissmeinnicht => Thema gestartet von: Curd Belesos am November 04, 2016, 23:29:31
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Die Bäume stehen windgepeitscht im Regen,
denn schwarze Wolken ziehen sich zusammen,
in denen grelle Blitze leuchtend flammen
und Donnergrollen tönt auf allen Wegen.
Vorbei die Tage voller Licht und Wonne,
es rauscht der Sturmwind durch die hohen Wipfel
und biegt der Tannen schlanke grüne Gipfel
hinab zur Erde, fort vom Glanz der Sonne.
Man hört den Herbst im wilden Sturme lachen,
wenn blitzgetroffen dann ein Stamm zersplittert,
gefällt zur Erde geht, dass sie erzittert,
denn er erfreut sich an dem Todeskrachen.
Kurz nach dem Sommer konnte er uns blenden,
er schenkte Trauben, bunt bemalte Blätter,
doch jetzt erschreckt er uns mit schlechtem Wetter
in dem all unsre Sommerträume enden.
Wenn dann in kalten Nächten Nebel wallen,
konnt er die schöne Sonnenzeit besiegen,
doch wird er bald dem Winter unterliegen,
sobald die ersten Flocken leise fallen.
© Curd Belesos
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Hi Curd!
Letzte Zeile: "sobald" schreibt man immer noch zusammen.
Ein schönes, veritables Herbstgedicht! Leider habe ich zur Zeit schon wieder genug davon gelesen, aber da kann dein Werk natürlich nichts dafür!
Gern gelesen! :)
LG, eKy
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Hallo Curd,
ein lebhaftes Gedicht, in dem mir besonders die dritte Strophe die Gewalt der Natur vors Auge rückt. Solche ausdrucksvollen Verse mag ich.
Sehr gern gelesen.
LG gummibaum
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moin moin Erich,
hallo gummibaum,
es ist schön, wenn man ein anerkennendes Wort für seine Verse findet ;D
Ich freue mich, Curd.
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Lieber Curd,
ich sehe ihn vor mir, den rauhen Gesellen, wie er lacht, wenn es donnert, blitzt und kracht.
Gut eingefangen!
Knarrende Grüße
von
Cyparis
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schnurrende Katergrüße zurück 8)
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Lieber Curd,
die Personifizierung der Jahreszeiten hat immer wieder etwas Lebendiges! Die Versform unterstreicht Deine Aussage - sehr gelungen!
Alles,was kommt, geht auch wieder! Gefällt mir :D
LG Günter
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moin moin Günter,
das "geht auch wieder" rückt mir immer näher, die Gefühle zur Umwelt ändern sich langsam.
Früher hatte man den jungen wilden, knospenden Lenz im Blute.
Jetzt im Herbst des Lebens wird man nachdenklicher und die verwelkten Blumen, der vom Sturm geknickte Baum der gestern noch knorrig und stark in den Himmel ragte, machen einen betroffen, man fühlt und schreibt - anders -
Danke das es dir gefällt, ich freue mich darüber.
LG
CB