die Lyrik-Wiese
Blumenwiesen => Ach Natur Vergissmeinnicht => Thema gestartet von: Günter am November 11, 2016, 14:02:38
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Wo Spinnen ihre Netze weben,
der Adler seinen Horst erbaut,
die Nebel über Feldern schweben,
wo jeden Tag ein Morgen graut,
wo Keime aus dem Erdreich drängen,
der Samen auf die Krume fällt,
die Wurzeln große Felsen sprengen,
der Falke durch die Lüfte schnellt,
wo fröhlich die Forellen schwimmen,
der Sturm die alten Bäume knickt,
ist mein Bewusstsein nur ein Glimmen
in dieser Welt, die mich beglückt.
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Hi Günter!
Schön gesagt! Nur das "drängen" in S2Z1 schreibt man nicht mit "e".
S3Z1 - "fröhlich" nach vorn setzen, dann klingt es flüssiger, runder.
S3Z3 - Statt "müdes" würde ich besser "nur ein" oder "bloß ein" sagen, das klingt nicht so negativ. Kein Komma nach "Glimmen".
Ich würde sogar die Punkte an den Strophenenden durch Kommata ersetzen, weil das sprachlich korrekter wäre:
Wo Spinnen ihre Netze weben,
der Adler seinen Horst erbaut,
die Nebel über Feldern schweben,
wo jeden Tag ein Morgen graut,
wo Keime aus dem Erdreich drängen,
der Samen auf die Krume fällt,
die Wurzeln große Felsen sprengen,
der Falke durch die Lüfte schnellt,
wo fröhlich die Forellen schwimmen,
der Sturm die alten Bäume knickt,
ist mein Bewusstsein nur ein Glimmen
in dieser Welt, die mich beglückt.
Sehr gern gelesen! :)
LG, eKy
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Lieber Erich,
leider habe ich (zur Erklärung) dieses Gedicht mir aus dem Netz vorlesen lassen, um die Metrik zu überprüfen, dabei las das Programm das "drängen" leider falsch, so das ich der Phonetik wegen mogeln musste. Dabei habe ich leider die falsche Fassung kopiert. Danke für den Hinweis.
Die beiden anderen Vorschläge nehme ich gern an.
Danke!
Herzlichst
Günter
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moin moin Günter,
ich bin beglückt, da ich dein "Beglückt" gerne gelesen habe.
LG
CB
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Danke, lieber Curd,
das freut mich.
LG Günter