Kunterbuntes Grau
Hilflos scheint sie in der Einsamkeit,
die aus tausend tosenden Flammen
erreicht nur solch kühne Heiserkeit,
dessen Laute aus dem Dunkel stammen.
Phoenix ist nicht mehr am Leben,
trägt kein flammendes Sonnenkleid,
nach welchem Totgesagte streben,
denn sie ersticken im elends Leid.
Illusionen durchfluten die Hengstin,
ergreifen im Begehren die Flucht,
doch entschlafen niemals dem Sinn;
sie gebieten die nie rastende Sucht.
Die lebhafte Erlösung ist undenkbar,
der Antrieb bedient sich seiner Muße,
die Fiktion ist wild und nicht lenkbar,
doch er ergibt sich keiner Buße.
Er ist der Teufel, trägt die Schuld,
formt sie zur Verwüstung ohne Gnad,
so widerfährt ihr kaum ein wenig Huld,
noch Blüte auf dem eis´gen Pfad.