die Lyrik-Wiese

Blumenwiesen => Das Blöken der Lämmer => Thema gestartet von: Knacki am November 24, 2016, 17:00:02

Titel: Falscher Hase
Beitrag von: Knacki am November 24, 2016, 17:00:02
Ich hoffe er wird gut geraten,
am Sonntag gibt es Hasenbraten.
Bei lecker Knödel, Rosenkohl,
da fühlt sich die Verwandtschaft wohl.

Dazu kredenz ich roten Wein,
man will ja nicht grad knausrig sein.
Zum Schluss ein Dessert, das hat Platz,
der Nachbar, der sucht seine Katz.
Titel: Re: Falscher Hase
Beitrag von: Erich Kykal am November 24, 2016, 17:31:52
Hi Knacki!

Also wehe, wenn du mein Nachbar wärst und dich an meiner geliebten Katze vergriffest! Ich genösse deine Leber mit einem Chianti ...  >:D

Die ersten beiden Zeilen würde ich Plätze tauschen lassen, dann würde es folgelogischer lesbar.

S2Z3: "Zuletzt hat ein Dessert noch Platz!" - so müsstest du den Nachtisch nicht falsch betonen, um im Takt zu bleiben.  ;)

Die letzte Zeile würde ich als eigenständigen Satz schreiben, oder ihn zumindest durch einen Bindestrich von der Vorzeile absetzen. Witzig wären vielleicht auch drei Pünktchen am Ende ...

Gern gelesen - aber Pfoten weg von meinem Pfotentier!  ;D

LG, eKy
Titel: Re: Falscher Hase
Beitrag von: Knacki am November 26, 2016, 09:02:10
Hallo eKy

warum in alles in der Welt verbinden alle meine Kochkunst mit der
Suche meines Nachbarn. Ich weiß nicht wie man darauf kommen
kann. Ansonsten hast du mit deiner Hilfe natürlich recht. Ich werde
deine Ratschläge in die Tat umsetzen. Ich warte nur meine neue  Brille ab
dann tut sich was.

 Schöne Grüße vom
LKnacki
Titel: Re: Falscher Hase
Beitrag von: Günter am Dezember 01, 2016, 10:27:35
Lieber Knacki,
ein schwarzer Humor, der Dir gelungen ist.
Erich möchte ich zustimmen!
Wegen der Metrik würde die die letzen beiden Zeilen leicht umstellen:
Zum Schluss Dessert, das hat noch Platz,
der Nachbar sucht nach seiner Katz.
Auch wäre zu überlegen, ob du, um dem Ganzen noch eins drauf zu setzen, statt der Verwandschaft die Nachbarn an dem Schmaus teilhaben ließest?
Gern gelesen!
Herzlichst Günter