die Lyrik-Wiese
Blumenwiesen => Drum Ehrlichkeit und Edelweiß => Thema gestartet von: wolfmozart am Dezember 10, 2016, 16:15:33
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Ich bin der Heilige, ich bin schon weit
Kenn weder Glück noch Leiden
Und Lust und Stolz und Eitelkeit
Gehören nicht zu meinen Freuden
Ich bin dem Höchsten schon so nah
Für eine Ewigkeit im Licht
Wunschloses Ruhen, ganz und gar:
Das Ziel erreicht, wenn Auge bricht
Ich bin die Blume, sehr vergänglich
Mein Duft und Liebreiz ist verfänglich
Ich wein und lache mit dem Wind
Und bin der Mutter Erde Kind
Ich blühe einfach für mich hin
Und habe keinen höhern Sinn
Und hab ich auch nach Heil'gem nie gestrebt
So weiß ich doch: Ich hab gelebt!
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moin moin wolfmozart,
das liest sich wie die Fieberfantasie eines Einsiedlers in Klausur. Schon dem Himmel nah und völlig entrückt.
LG
Cb
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Ja. Ich wollte nur den grßen Unterschied zwischen einem sogenannten Heiligen und einer Blume darstellen.
Bin drauf gekommen, weil mir die Heiligen manchmal so "abgehoben" erscheinen.
Lieben Gruß wolfmozart