die Lyrik-Wiese
Blumenwiesen => Zwischen Rosen und Romantik => Thema gestartet von: Erich Kykal am Dezember 29, 2016, 17:08:26
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Das Rot des Abends ist im Hag verglommen,
ein letztes Gegenlicht ermuntert die Geäste
verschwiegener und dunkelnder Paläste
und hoher Kirchen, zu Gestalt zu kommen
durch eines Tages schwindendes Versiegen
in zartem Violett vor ersten Sternen
am Firmament, die dort das Funkeln lernen
und Träumen leuchten, die nach Morgen fliegen.
Du rührst mich an mit dämmerkühlen Händen
und führst mein Staunen unter hohen Bäumen
der Stelle zu, wo wir zusammenkamen,
und alle Tage fort, die Abend fänden,
verblassen an den auferblühten Säumen
der Wohlgestalt, die deine Seele rahmen.
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Lieber Erich,
allmählich gehen mir die Worte aus, die Deine Lyrik adäquat preisen.
Die miteinander verschmelzenden Mäander Deiner Strophen verlocken dazu, sie wieder und wieder zu lesen, um hinter ihr offenes Geheimnis zu kommen.
Wie schön, ihnen nachzuträumen!
Liebe Neujahrsgrüße
von
Cyparis
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Hi Cypi!
Ja, das Geheimnis ist offen: Ich hab's von Rilke gelernt! ;) :)
Vielen lieben Dank für die Honneurs! Dieses Gedicht halte ich selbst für eins meiner gelungeneren, daher nehme ich deine Begeisterung gerne an und freue mich zugleich, dich so damit beglückt haben zu können! :)
LG, eKy