die Lyrik-Wiese
Blumenwiesen => Sprüche, Gedanken, Gescheites => Thema gestartet von: Copper am Januar 14, 2017, 15:56:46
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Begrabt mich ohne Lobesreden.
Am offnen Grab lobt man doch jeden.
Ich brauche nicht mehr das Getue,
sobald ich in der Erde ruhe.
Wie schlecht muss es den Armen gehen,
die trauernd vor der Grube stehen.
Nur einer hat das Leid besiegt-
der Tote, der im Grabe liegt.
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Hi Copper!
Ein Inhalt, mit dem ich mich ganz identifizieren kann! ;D
S1Z4 - Das "dann" hat hier eher Füllwortcharakter, wirkt jedenfalls sprachlich etwas unelegant. Vorschlag: "sobald ich in der Erde ruhe."
S2Z2 - "die trauernd vor der Grube stehen," liest sich flüssiger, lyrischer, und das Bild wirkt intensiver, da es sich auf das Zentrum des Geschehens fokussiert statt allgemein auf den ganzen Friedhof.
Am Ende von S2Z3 würde ich einen Doppelpunkt oder einen Bindestrich setzen.
S2Z4 - "Der Tote" bitte mit "t" hinten! "Die Tode" ist der Plural von "der Tod".
Gern gelesen! :)
LG, eKy
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Hallo Erich,
Kleinigkeiten mit grosser Wirkung. Danke für Deine "Kleinigkeiten." Ich wollte nicht ständig Grab schreiben, deshalb Friedhof. Grube ist eine sehr gelungene Lösung. Alles was du mir empfohlen hast wertet das Gedicht auf. Vielen Dank.
LG. Copper