die Lyrik-Wiese
Blumenwiesen => Zwischen Rosen und Romantik => Thema gestartet von: wolfmozart am Februar 11, 2017, 13:46:23
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Im Autobus, bei Haltestelle A
Da steigt sie zu, die junge Magd
So jung, so blutjung steht sie da
Und ernst und staunend ist der Blick der Magd
Sie sieht mich an und sieht mich nicht
Was geht wohl vor in Deinem kleinen Kopf?
Die Schuld der Welt – sie kennt sie nicht
Ist nur ein Spiegel und ein irdner Topf
Ich wage nicht, sie auch nur anzublasen
Aus Angst, sie sei zu sehr bestürzt
Entzückt die Augen, die in ihrer Unschuld lasen
Und über ihre Schönheit bin ich sehr bestürzt
Und für Minuten ist die Welt geheiligt
Dann steigt sie aus, bei Haltestelle O
Noch lang denk ich an ihre Huld geheiligt
Oh, tätest Du bei mir doch ebenso!
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moin moin Wolfmozart,
für manche Männer sind Frauen das A und O im Leben, doch für deinen Protagonisten waren es es nur ein kurzer Traum zwischen zwei Haltestellen.
Ach ja, diese Träume waren doch schön, wie auch dein Gedicht.
LG
CB
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Hallo wolfmozart,
dein gefühlvolles Gedicht gefällt mir. Jedoch finde ich die gleichen Reimwörter nicht sehr gelungen. Das wirkt etwas ungekonnt. Auch würde ich eher eine Frau ansprechen und nicht anblasen. Schon gar nicht als Raucher, der ich bin.
Auch wäre ich nie bestürzt über die Schönheit einer Frau. Das sind alles für mich nicht nachvollziehbare Aussagen. Vielleicht bin auch auch etwas schwer von Begriff. Dann wirst du mir sicher helfen. Der Schluss lässt für mich auch noch eine Frage offen. Was soll die Frau denn tun was du dir wünscht ? Einsteigen, deine Welt huldigen und dann wieder aussteigen?
Entschuldige meine Fragen. LG. Copper.
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Hallo Curd,
Dank wie immer für deinen Kommentar.
Da geb ich dir Recht, auch für mich sind Frauen das A und O des Lebens.
Hallo Copper,
da hast du einige kleine Schwachstellen meines Poems aufgedeckt.
Die gleichen Reimwörter sind Absicht. Das Gedicht "Die junge Magd" von Georg Trakl war dabei Vorbild.
Aber nur beim Reimschema, sonst ist Form und Inhalt original von mir.
LG wolfmozart