die Lyrik-Wiese
Blumenwiesen => Zwischen Rosen und Romantik => Thema gestartet von: Erich Kykal am Februar 14, 2017, 19:54:17
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O Liebe, wo du fehlst im Gange
der Stunden einer tiefen Not,
glüht heimlich deine zarte Wange
an klammen Herzen, welche bange
dem Ende wehren, das dir droht.
O Liebe, wo du innig waltest,
enthebst du uns sogar dem Tod!
Die Tage, die du wohlgestaltest,
die Stimme, der du nie erkaltest,
sind einem Darbenden wie Brot.
O Liebe, wo du selig schmachtest,
entringst du uns der kalten Zeit!
Den Sehnenden, die du bewachtest,
den Glühenden, die du umnachtest,
bist du der Atem, der befreit.
O Liebe, wo man deiner achtet,
verstummen Weh und alles Leid.
Es liegt gebändigt und entmachtet,
und alles Schöne siegt und trachtet
uns gut zu sein in Ewigkeit.
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Hallo Erich,
Ich denke mal 10 Minuten ? Du Genie. Das meine ich im Ernst.
Stolz bin ich. Durften doch meine Zeilen ein Kuss für Deine Muse sein. 😀
10 Prozent für mich. Willst,Du meine Kontonummer? 👍
Viele Grüße, Copper.
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Hi Copper!
Das hat diesmal doch länger gedauert, denn ich musste ein paarmal Stellen umbauen und Strophen umstellen, ehe es harmonisierte.
Ein dankbarer metaphorischer Händedruck ist alles, was ich dir anbieten kann! Aber gib mir ruhig deine Kontonummer - ich kenne da einen diskreten Spezialisten für heimliche Abbuchungen ... ;D ;) >:D
LG, eKy
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Hallo Erich,
etwas wundervolles ist Dir gelungen. Eine Lobeshymne an die Liebe.
Ich denke, ich gehe natürlich von mir aus, das Reimschema ist nicht so einfach. Vor allem bei 4 Strophen. Ich würde wohl dran verzweifeln.
Wen du so alles kennst. Ein Lehrerkollege von Dir. Denk ich mal.
LG. Copper
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Hi Copper!
Lehrerkollege? ;) - Soll das implizieren, wir wären alle ein vertrauensunwürdiges, kriminelles Pack!? ;D >:D
Nun, ich kann nicht für andere sprechen - ich kann nur bestätigen, dass das auf mich zutrifft! ;D 8)
Das Reimschema geriet deshalb komplexer, da ich nach drei Strophen (wobei ich es eigentlich belassen wollte) bemerkte, dass der Reim der jeweils 2. und 5. Zeile in zwei der Strophen derselbe war. Ich stellte die beiden zusammen und machte noch eine vierte Strophe dazu, die das Schema wiederkolte. So wurde der ursprüngliche Fünfzeiler aus deinem Faden zur dritten Strophe, sein Endreim wanderte in die vierte.
Diesmal war's darum eher eine halbe Stunde! Peinlich fast! ;) ;D
LG, eKy
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Nein Erich. Alle nicht. Aber es könnte ja sein.........Ein Lehrer ist auch nur ein Mensch.
Halbe Stunde geht ja noch. Aber ab der 31. Minute würde ich mich auch schämen
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;D ;D ;D
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Lieber Erich,
ein Hymnus an die Liebe - exquisite Sprachkunst, was sonst -
wie kommt es nur, daß mich das Gedicht nicht hinreißt, sondern mir ein seltsam fades Gefühl hinterläßt?
Vielleicht sollte ich es öfter lesen, daß sich mir die Schönheit ganz erschließt.
Es ist kein schlechtes Gedicht - Du kannst gar keine schlechten Gedichte schreiben!
Betrübten Gruß
von
Cypi
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Hi Cypi!
Zwei Möglichkeiten:
1) Das Gedicht ist zu gekünstelt geschrieben, zu kopflastig hingedrechselt, um echte Emotionen anzustoßen.
2) Wir sind einfach schon aus dem romantischen Alter raus, und solche Herzballaden überzeugen einfach nicht mehr den zweifelnden Geist.
Fällt dir noch was ein? ;) ;D
LG, eKy
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Ja, mir fällt was ein.
Es kommt hinzu, daß mir der Sinn zu sehr von der Alltagslast befangen ist, die sog. rauhe Wirklichkeit.
Vielleicht gehe ich später noch einmal drauf ein.
Lieben Gruß
von
Cypi
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Hallo Erich,
das ist wahrlich ein Hochgesang an die Liebe, wie er ihr gebührt.
Sprachlich und inhaltlich excellent ausgeführt.
Ist schon hoch oben angesiedelt dieses Poem, wo die Luft dünn wird unter den wenigen ihrer Art.
LG wolfmozart
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Lieber Erich,
an jenem Tag war es bestimmt die rauhe Wirklichkeit.
Liebe Grüße
von
Cypi
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Hi Cypi!
Möge sich deine raue Wirklichkeit baldigst glätten! :)
LG, eKy
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Hba Dank, Du Lieber!
Haben Dir die Ohren geklingelt?
Du wurdest gerade von der guten, alten Anamolie mal wieder neunschwänzig verflucht.
Lol.
Sie hatte sich für 3 Tage bei Poetry angemeldet.
Schönen Sonntag
wünscht Dir
Cypi
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....... solche Herzballaden überzeugen einfach nicht mehr den zweifelnden Geist./quote]
moin moin Erich,
ich zweifele nicht, und wenn ich die letzte Strophe leise singe, stellen sich mir die Haare an Armen und Beinen auf,
denn " alles Schöne siegt und trachtet uns gut zu sein in Ewigkeit"
ist für mich als Konklusion schön wie eine Liebeserklärung.
Sehr gerne gelesen, da es für mich eine wundervolle "Hymne" ist.
LG
CB
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Hi WM!
Sorry, hatte deinen Kommi übersehen. Vielen Dank für so viel des Lobes! :)
Hi Cypi!
Lass ana wüten - die Beleidigung entehrt nur den, der sie ausspricht! :) ;)
Hi Curd!
Dieses Gedicht ist deinen Liebesgedichten sicherlich verwandter. Es wundert mich nicht, dass es dir gefällt! :)
LG, eKy