die Lyrik-Wiese

Blumenwiesen => Wo Enzian und Freiheit ist => Thema gestartet von: wolfmozart am M?RZ 18, 2017, 12:16:46

Titel: Der schwarze Tag
Beitrag von: wolfmozart am M?RZ 18, 2017, 12:16:46
Oh hör, oh hör, so sag, so sag
Was war das für ein schwarzer Tag -

Ich wollt ein Sträußchen Sterne pflücken
Und mußt mich nach der Erde bücken

Ich sucht, ich sucht mich überall
Und fand nur Euch im Widerhall

Ich lugt nach ihrem Atem aus
Und kam allein, allein nach Haus

Lichtschwärmer flog zur Sonne heim
Und hieß mich wieder Brummbär sein -

Oh Nachtigall vom Sarkophag
Das war Dein schwarzer, schwarzer Tag.
Titel: Re: Der schwarze Tag
Beitrag von: cyparis am April 04, 2017, 15:31:00
Lieber wolfmozart,

das ist sehr düster und traurig.
Darf man nicht ungestraft die Sterne vom Himmel holen (wollen)?
Die letzte Zeile würde ich ändern in

das war Dein schwarzer, schwarzer Tag.

Lieben Gruß
von
Cyparis
Titel: Re: Der schwarze Tag
Beitrag von: wolfmozart am April 05, 2017, 15:38:03
Liebe cyparis,

ja ich hab auch traurige / düstere Gedichte.
Wenn man so lange wie ich dichtet, kommt wohl alles einmal daher.
Ich vermute dir geht es ähnlich?

Die letzte Zeile hab ich ausgebessert, klingt flüssiger.

Lieben Gruß wolfmozart