die Lyrik-Wiese
Blumenwiesen => Das Blöken der Lämmer => Thema gestartet von: gummibaum am April 02, 2017, 22:33:50
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Ein Wörtchen, wie das kleine „Ach“
ruft kräftig die Gefühle wach.
Mit Rücksicht auf die Emotionen
muss man das „Ach“ korrekt betonen.
Wirst du auf nassem Laken wach,
und bist beschämt und flüsterst „ach“,
so fühlt sich doch das Kind beklommen,
das eben froh zur Welt gekommen.
Legt sich ein Lebensmüder flach,
und steigst du drauf und flötest „ach“,
kann dieser Ton die Lust am Sterben
im letzten Augenblick verderben.
Seih darum achtsam mit dem „Ach“.
Wer wütend starb, wird nicht mehr wach.
Und wer empfangen wird mit Klagen,
der wird beim „Ach“ fortan versagen…
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Hi Gum!
S1Z3 - Kein Komma am Zeilenende.
"Ach" würde ich nicht als "Ton der Lust" bezeichnen, zudem ist diese Zeile leicht missverständlich, ich wollte zuerst "kann dieser Ton die Lust am Sterben" lesen. Ehrlich gesagt, wäre diese Version (Die Lust wird nicht auf den Ton bezogen, sondern auf's Sterben) nicht nur inhaltlich klarer, sie gefiele mir auch im Sinnzusammenhang besser.
Ach, gern gelesen! ;)
LG, eKy
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Danke, Erich, hab's geändert. Der Ton des geflöteten "Ach" ist eben kein zur Intention passendes trauriges, sodern angesichts des Flachgelgten eines der Vorlust, mehr so ein "Aaaa...ch".
LG g
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Naja, lieber gummibaum,
dann eben ein gehauchtes "ach!".
Das Tippfehler-Sieb entferne bitte noch, liest sich gar zu drollig.
Das "ach" ist so vielseitig und vieldeutig verwendbar, daß es unentbehrlich geworden ist, auch für mich.
Lieben Schmunzelgruß
von
Cyparis
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Ach, lieber gummibaum,
das Tippfehler-Sieb seiht immer noch ;D
Doch sei nicht traurig, das Gedicht habe ich trotzdem gerne und mit Freude gelesen. ;)
LG
CB