die Lyrik-Wiese
Blumenwiesen => Verbrannte Erde => Thema gestartet von: Seeräuber-Jenny am April 04, 2017, 15:49:19
-
Ach, du elendes Stroh, liegst flennend nun auf der Tenne,
Breitgetreten der Halm, der spitz war einst und so stichelnd,
Denkst voll Weh an das Feld, an Sonne, Wind und die Ähre,
Die da wächst und gedeiht zum reifen goldnen Getreide.
-
Hallo Jenny,
so kann man sich fühlen, und die anderen wälzen sich noch wiehernd in unseren Resten und veräpfeln sie. ;D
Gern gelesen.
LG gummibaum
-
Hallo gummibaum,
so ist es. Da wiehern die Pferde und lachen die Hühner und hinterlassen ihre Hinterlassenschaften. Stroh, wozu soll es schon gut sein? Es dient als Streu, bestenfalls noch als Strohhut.
Lieben Gruß
Seeräuber-Jenny
-
Liebe Jenny -
sind das Hexameter oder ähnlich schweres?
Gefällt mir ganz außerordentlich - ich hätte nicht gedacht, daß man ein "Abfallprodukt" so leuchtend besingen kann!
Sehr schön.
Lieben Gruß
von
Cyparis